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Vegane Brühe ähnlich wie Bone Broth










Bone broth ist in aller Munde und wird vor allem für seine Collagen-bildenden Eigenschaften gelobt. Für Vegetarier und Veganer hat die Bloggerin von Wallflower Kitchen eine Alternative gefunden. Ich nehme mir die Brühe manchmal als Mittagessen auf die Arbeit mit.

Alle Zutaten werden mit Schale verwendet, solange man diese in Bio-Qualität gekauft hat.

Zutaten für ca. 4 Liter Suppe

  • 3 Liter Wasser
  • 1 El Kokosnussöl
  • 1 rote Zwiebel mit Schale
  • 1 zerdrückte Knoblauchknolle
  • 1 Chili-Schote mit Kernen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer mit Schale
  • 1 Tasse Grünzeug wie Spinat oder Kohl
  • 3-4 Tassen Gemüse und Schalen, z.B. Karotten, Lauch, Blaukraut, Fenchel, Sellerie,...
  • 1/2 Tasse getrocknete Shiitake
  • 30 g getrocknete Wakame-Algen
  • 1 El Pfefferkörner
  • 1/2 Tl Wacholderbeeren
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1-2 EL Kurkuma
Alle Zutaten in einem Topf zum Kochen bringen und dann mit Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen. Die Flüssigkeit auffangen und die festen Reste entfernen.
Mit frischen Kräutern servieren.
Die Suppe kann gut für einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Klassisches Weißbrot ("bread in 5 minutes a day") - master recipe















Mein Bruder Michael backt schon seit Jahren Brot mit der Methode von Ken Forkish und das Brot und sein Pizza-Teig schmecken fantastisch. Dabei ist einiges zu beachten...von der Luftfeuchtigkeit zu den richtigen Temperaturen. Das war mir immer ein bisschen aufwendig, obwohl mich die Idee von selbstgebackenem Brot immer sehr fasziniert hat; besonders seit wir in California leben und gutes Brot nicht so leicht zu finden ist.
Diesen Sommer haben wir bei einem Besuch bei Leslie am Mt. Shasta dieses einfache Brotrezept kennengelernt und angefangen es selbst zu backen, weil es in der Tat einfach und schnell geht. In USA ist es in dem Buch "Artisan Bread in 5 Minutes a Day" (Jeff Hertzberg und Zoe Francois) erschienen und bekannt geworden.
Der Teig kann nach dem Mischen für bis zu 14 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am Backtag entnimmt man einfach die gewünschte Menge und backt; der Rest bleibt im Kühlschrank.

Das Grundrezept ergibt 4 kleine Brote mit ca. 450g. Die Größe reicht Christian und mir gut zum Abendbrot. Dieses Rezept kann für Brotlaibe, Baguette und Brötchen verwendet werden. Der einzige Unterschied ist der Formprozess.

Grundrezept für Weißbrot, Baguette, Ciabatta und Brötchen:
  • 680 g lauwarmes Wasser
  • 10 g oder 1 El Trocken-Hefe
  • 17-25 g oder 1-1,5 Tbsp Salz
  • 910 g weißes Mehl
Teig mischen:
Das lauwarme Wasser mit Hefe und Salz mischen. Das ganze Mehl auf einmal dazugeben und untermischen bis keine trockenen Nester mehr vorhanden sind. Der Teig muss nicht geknetet werden, kann aber. Ich mische alles in einer Küchenmaschine, so dass der Teig ganz automatisch geknetet wird. Das mache ich aber nicht länger als 1 Minute.
Nun den Teig für 2 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Die Abdeckung sollte ein Austrocknen verhindern, aber nicht luftdicht sein, da Gase entweichen wollen. Nach diesen ersten zwei Stunden kann auch gleich ein Brot gebacken werden. Je länger der Teig aber gelagert wird, desto mehr entwickelt sich ein leicht säuerliches Aroma.
Falls keine Zeit ist den Teig für 2 Stunden bei Raumtemperatur zu halten, kann er auch gleich in den Kühlschrank. Dann muss man nur ungefähr 24 h warten bevor man die erste Portion entnehmen kann.
Der Teig fällt irgendwann in sich zusammen. Jetzt auf keinen Fall mehr kneten oder den Teig zusammendrücken. 

Formen:
Ein bisschen Mehl auf die Arbeitsfläche geben und auf den Händen verteilen. Nun mit einem Spatel die gewünschte Menge Mehl abstechen:

  • Grapefruit-Größe: Brotleib für ein Pfund Brot
  • Orangen-Größe: Baguette
  • Apfel-Größe: Brötchen
Die Oberfläche mit Mehl benetzen, damit die Klebrigkeit weg ist. Aber nur so viel nehmen wie nötig ist. Es geht nicht darum mehr Mehl in den Teig einzuarbeiten.
Nun den Teig auf einer Hand halten und mit der anderen in den Teig greifen, eine Ecke ziehen und in die Mitte der Oberseite umfalten. Dadurch wird der Eiweißkleber, das "Gluten", gestreckt und der Leib behält beim Aufgehen seine Form. Hier ist ein Video von den Buchautoren, dass dieses Strecken zeigt.
Das so oft wiederholen bis die Oberseite schön glatt ist. Nun die Enden auf der Unterseite zusammenquetschen so gut es geht. Als nächstes den Teig etwas länglich ziehen und auf Backpapier zum Ruhen legen. Das dauert ca. 40 Minuten. In dieser Zeit geht er schon etwas auf, aber das meiste Aufgehen passiert im Ofen.

Backen:
Das Backen kann auf zwei Arten geschehen: a) in einem Tontopf oder einer gußeisernen Pfanne mit Deckel (auf englisch dutch oven) oder b) auf einem Backblech mit einer Schüssel Wasser für extra Dampf. Beides geht sehr gut und hier werde ich jetzt beide Methoden erklären.

a) Topf mit Deckel
Topf und Deckel in den Ofen geben und alles auf 230ºC (450ºF) vorheizen. Mit dem Topf dauert das Aufheizen etwas länger. Das ist vom Herd abhängig und muss individuell bestimmt werden.
Sobald der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat, sollte der Topf noch 20-30 Minuten durchgewärmt werden.
Sobald das Gehen vom Teig und Vorheizen vom Ofen abgeschlossen wird, verteilt man noch ein bisschen Mehl auf der Oberfläche, nimmt ein geriffeltes Messer und schneidet 5-6 1cm tiefe Schnitte in das Brot. Das Muster ist einem selbst überlassen.
Nun wird das Brot mitsamt Backpapier in den vorgeheizten Topf platziert und mit Deckel für 20 Minuten gebacken.
Nach 20 Minuten wird der Deckel entfernt, so dass das Brot noch eine braune Kruste bekommt. Das dauert weitere 10-15 Minuten.
Bei größeren oder kleineren Laiben muss die Backzeit angepasst werden. Brötchen brauchen z.B. 20-25 Minuten.

b) Backblech mit Dampf
Backblech und kleine Metallschüssel in den Ofen geben und alles auf 230ºC (450ºF) vorheizen. Hier ist kein Durchwärmen erforderlich.

Sobald das Gehen vom Teig und Vorheizen vom Ofen abgeschlossen wird, verteilt man noch ein bisschen Mehl auf der Oberfläche, nimmt ein geriffeltes Messer und schneidet 5-6 1cm tiefe Schnitte in das Brot. Das Muster ist einem selbst überlassen.
Nun wird das Brot mitsamt Backpapier auf das vorgeheizte Backblech geschoben und Wasser in die Metallschale gegeben, damit sich Dampf entwickelt. Das Brot für 30-35 Minuten backen.

Nachdem das Brot fertig gebacken ist und eine schöne Kruste entwickelt hat, wird es aus dem Ofen genommen und auf einem Kuchengitter für ca. 2 Stunden auskühlen gelassen. Danach kann es angeschnitten werden.

Es lagert sich dann bis zu 2 Tage gut in einem Baumwollbeutel. Am ersten Tag schmeckt es aber am besten.

Roggen-Mischbrot ("bread in 5 minutes a day")















Dieses Brotrezept unterschiedet sich kaum von der Zubereitung des Weißbrots. Es wird genauso gemischt, geformt und gebacken. Allerdings wird ein Teil des Mehls durch Roggenmehl ersetzt und dadurch die Gesamt-Mehlmenge um 10 g reduziert.
Außerdem kommt Kümmel dazu und die Oberfläche wird mit einer Stärke-Glasur bestrichen, damit der Kümmel gut klebt und sich eine glänzende Oberfläche ergibt.

Das Grundrezept ergibt 4 kleine Brote mit ca. 450g.

Grundrezept für Roggen-Mischbrot:
  • 680 g lauwarmes Wasser
  • 10 g oder 1 El Trocken-Hefe
  • 10 g Kümmelsamen
  • 17-25 g oder 1-1,5 Tbsp Salz
  • 120 g Roggen-Mehl
  • 240 g Vollkorn-Weizenmehl
  • 540 g weißes Mehl
Stärke-Glasur:
  • 1/2 Tl Mais- oder Kartoffelstärke
  • 1/2 Tasse Wasser
Teig mischen:
Das lauwarme Wasser mit Hefe, Salz und Kümmel mischen. Die Mehl-Mischung aus Weizen und Roggen-Mehl auf einmal dazugeben und untermischen bis keine trockenen Nester mehr vorhanden sind. Der Teig muss nicht geknetet werden, kann aber. Ich mische alles in einer Küchenmaschine, so dass der Teig ganz automatisch geknetet wird. Das mache ich aber nicht länger als 1 Minute.
Nun den Teig für 2 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Die Abdeckung sollte ein Austrocknen verhindern, aber nicht luftdicht sein, da Gase entweichen wollen. Nach diesen ersten zwei Stunden kann auch gleich ein Brot gebacken werden. Je länger der Teig aber gelagert wird, desto mehr entwickelt sich ein leicht säuerliches Aroma.
Falls keine Zeit ist den Teig für 2 Stunden bei Raumtemperatur zu halten, kann er auch gleich in den Kühlschrank. Dann muss man nur ungefähr 24 h warten bevor man die erste Portion entnehmen kann.
Der Teig fällt irgendwann in sich zusammen. Jetzt auf keinen Fall mehr kneten oder den Teig zusammendrücken.

Formen:
Ein bisschen Mehl auf die Arbeitsfläche geben und auf den Händen verteilen. Nun mit einem Spatel die gewünschte Menge Mehl abstechen.
Die Oberfläche mit Mehl benetzen, damit die Klebrigkeit weg ist. Aber nur so viel nehmen wie nötig ist. Es geht nicht darum mehr Mehl in den Teig einzuarbeiten.
Nun den Teig auf einer Hand halten und mit der anderen in den Teig greifen, eine Ecke ziehen und in die Mitte der Oberseite umfalten. Dadurch wird der Eiweißkleber, das "Gluten", gestreckt und der Leib behält beim Aufgehen seine Form. Hier ist ein Video von den Buchautoren, dass dieses Strecken zeigt.
Das so oft wiederholen bis die Oberseite schön glatt ist. Nun die Enden auf der Unterseite zusammenquetschen so gut es geht. Nun den Teig etwas länglich ziehen und auf Backpapier zum Ruhen legen. Das dauert ca. 40 Minuten. In dieser Zeit geht er schon etwas auf, aber das meiste Aufgehen passiert im Ofen.

Stärke-Glasur:
Die Stärke mit dem Wasser glatt rühren. In einem kleinen Topf auf dem Herd kurz aufkochen lassen. fertig! (In der Mikrowelle für 30-60 Minuten erhitzen.)
Die Glasur hält sich für 14 Tage im Kühlschrank.

Backen:
Das Backen kann auf zwei Arten geschehen (siehe "Backen des Weißbrots"). Hier wird nur die schnellere Version auf dem Backblech mit Dampf erläutert.

Backblech und kleine Metallschüssel in den Ofen geben und alles auf 230ºC (450ºF) vorheizen. Hier ist kein Durchwärmen erforderlich.

Sobald das Gehen vom Teig und Vorheizen vom Ofen abgeschlossen wird, nimmt man ein geriffeltes Messer und schneidet 5-6 1cm tiefe Schnitte in das Brot. Das Muster ist einem selbst überlassen. Nun wird das Brot mit der Stärke-Glasur bepinselt und nach Belieben mit Kümmel bestreut. Dieser haftet auf der Glasur besonders gut.
Nun wird das Brot mitsamt Backpapier auf das vorgeheizte Backblech geschoben und Wasser in die Metallschale gegeben, damit sich Dampf entwickelt. Das Brot für 30-35 Minuten backen.

Nachdem das Brot fertig gebacken ist und eine schöne Kruste entwickelt hat, wird es aus dem Ofen genommen und auf einem Kuchengitter für ca. 2 Stunden auskühlen gelassen. Danach kann es angeschnitten werden.
Es lagert sich dann bis zu 3 Tage gut in einem Baumwollbeutel. Am ersten Tag schmeckt es aber am besten.

Sauerkraut















"Alle Deutsche lieben Kraut" ist eine typische Annahme vieler Amerikaner. In unserem Fall trifft es auch zu. Als Vegetarier essen wir es aber nicht so häufig, weil das typische Essen mit Bratwurst nicht oft auf den Tisch kommt. Ab und zu gibt es sie aber doch!
Eine andere Alternative ist ein Sauerkraut-Kartoffelauflauf. Dazu wird das Sauerkraut wie hier beschrieben zubereitet und in einer Auflaufform verteilt. Darauf kommt frischer Kartoffelbrei, der mit einem 1/3 mehr Milch zubereitet wird. Dadurch verteilt er sich besser und bedeckt leicht das ganze Kraut. Den Auflauf bei 180ºC für 30 Minuten im Ofen backen. 10 Minuten vor dem Backzeitende kleine Stücke Butter auf der Oberfläche verteilen, damit sie schön braun wird.

Zutaten für 3-4 Personen:
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Glas Sauerkraut
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Brühe
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 1 Apfel oder 120-150 g Apfelbrei
  • Kümmel
  • etwas Zucker falls der Apfelbrei ungesüßt ist
Apfel klein schneiden und beiseite stellen. Zwiebel fein hacken und mit etwas Öl in einem Topf leicht braun anrösten. Alle Zutaten in den Topf geben und untermischen und für ca. 15 Minuten kochen. Dann die Hitze reduzieren und für weitere 20-30 Minuten köcheln lassen.
Das Kraut kann auch gerne am Morgen zubereitet werden, damit es beim Essen am Mittag oder Abend gut durchgezogen ist.

Mangold-Quiche















Auf dem Markt ist es gerade sehr bunt, weil in Deutschland die ersten Gemüse geerntet werden können. Eines davon ist Mangold, der besonders in der Regenbogenvariante richtig farbenfroh ist. Ich habe damit heute eine Quiche gemacht. Statt mit Käse zu überbacken, kann auch Feta mit unter die Mischung gegeben werden.
Dazu passt gut ein Feldsalat, aber auch ein fruchtiger Tomatensalat.

Zutaten für eine 28 cm Auflaufform:

  • 250 g Mehl 
  • 100 g Butter 
  • 1 Ei
  • 1 El getrocknete italienische Kräuter
  • Salz 
  • 500 g Mangold oder Blattspinat
  • 1 (rote) Zwiebel 
  • 1 Karotte
  • 2 EL Öl 
  • Salz, evtl. 1/2 Rauchsalz
  • Pfeffer 
  • Muskat 
  • 1 Tl mittelscharfer Senf
  • 200 g Quark oder Ricotta 
  • 4 Eier 
  • 2 EL Pinienkerne
  • 50 g geriebener Parmesan oder alter Gouda, o.ä. 
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Nun die Eier, Salz, Krätuer und Butter in Flöckchen darauf geben und alles mit der Hand kräftig durchkneten. In Frischhaltefolie gewickelt, ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 220ºC (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Zwiebel hacken und in Öl leicht anrösten. Die Mangoldstiele in 2 cm lange Stücke schneiden und mit den Zwiebeln dünsten. Das Mangoldgrün in Streifen schneiden, mit in die Pfanne geben und zusammen fallen lassen. Zum Schluß die Karotten in Stifte raspeln und unterheben. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskat sehr kräftig abschmecken und vom Herd nehmen. Ich ersetze die Hälfte des normalen Salzes mit Rauchsalz.
Nun den Quark mit den Eiern in einer Schüssel verrühren. Ebenfalls kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem Senf abschmecken. 
Nun den Teig in die Auflaufform ausrollen. Ideal geht das mit einem kleinen Teigroller. Den Teig mit wenig Quark-Ei-Mischung bedecken. Darauf die Mangold-Mischung verteilen und mit dem Hauptteil der Flüssigkeit begießen. Für 30 Minuten im Ofen backen.
Zuletzt mit Nüssen und geriebenem Käse bestreuen und weitere 15 Minuten überbacken.
Heiß oder kalt servieren.

Himbeer-Biskuitrolle

Himbeeren sind eine tolle, süße Frucht. Die kleinen "Hütchen" kommen in und auf einer eleganten Biskuitrolle so richtig schön zur Geltung... und Christian mag sie sehr gerne.
Wie in allen meinen Kuchen nehme ich soviel Frucht wie nur irgendwie rein passt. Daher kann die Menge auch etwas reduziert werden, wenn es nicht viele Himbeeren gibt.
Im Sommer nehme ich frische Himbeeren, zu anderen Zeiten TK-Himbeeren.
Für einen normalen Biskuitteig nehme ich nach einer Faustformel meiner Oma Anna 40 g Zucker und 50 g Mehl pro Ei. Da die Biskuitrolle aber besonders locker und flexibel sein soll, um sich ohne Risse aufrollen zu lassen, nehme ich etwas weniger Mehl.














Zutaten für eine Biskuitrolle (ca. 12 Stücke/Scheiben):
  • 5 Eier
  • 2 El kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zucker (40 g/Ei)
  • Bittermandelaroma nach Belieben
  • 225 g Mehl (45 g/Ei)
  • 1 /2 Tl Backpulver
  • Zucker fürs Geschirrtuch
Füllung im Sommer:
  • 500 ml Sahne
  • 30 g Zucker
  • 1/4 Tl Vanille
  • 500 g Himbeeren
  • abgeriebene Limettenschale nach Belieben
Den Backofen auf 200ºC vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen und beiseite stellen. Wenn das Backpapier zu leicht verrutscht, mit etwas Butter oder Kokosfett am Backblech "festkleben".
Eier trennen. Eiweiß mit Wasser und der Prise Salz im Mixer schaumig schlagen. Nach 30 Sekunden den Zucker langsam einrieseln lassen. So löst er sich gut auf.
Nach 4-5 Minuten auf höchster Stufe entsteht ein glänzender, steifer Eischnee. Auf niedriger Stufe die Eigelb für ca. 30 Sekunden unterrühren. Wer Bittermandelaroma mag, kann nun ein paar Tropfen zugeben.
Mehl mit Backpulver durch ein Sieb auf den Eischnee sieben und mit einem großen Schneebesen locker unterheben. Nicht rühren, damit der Teig luftig bleibt.
Teig ohne Pause auf das Backpapier verteilen und möglichst glatt streichen. Im Backofen für 10-12 Minuten backen. Darauf achten, dass die Zeit so kurz wie nötig ist. Je trockener der Teig wird, desto leichter kann er brechen.
In der Zwischenzeit ein Geschirrtuch mit 1-2 El Zucker bestreuen. Sobald der Teig fertig ist, auf das Geschirrtuch stürzen. Falls nötig Backpapier mit kaltem Wasser bepinseln und vorsichtig ablösen. Teig sofort von der langen Seite her mit dem Geschirrtuch locker aufrollen und auskühlen lassen. Das kann 1-2 Stunden dauern. In diesem Zustand kann der Kuchen gut bis zum nächsten Tag aufgehoben werden.
Zum Füllen die Sahne mit dem Zucker und Vanille steif schlagen. 12 Himbeeren beiseite stellen und ebenfalls 1/3 der Sahne in eine zweite Schüssel geben. Die restlichen Himbeeren under die 2/3 Sahne heben. Den Teig ausrollen, die Himbeersahne gleichmäßig darauf verteilen und aufrollen.
Nun die Rolle mit der restlichen Sahne bestreichen und mit einer Spritztülle mindestens 12 Tupfen entlang der höchsten Stelle setzen. Mit den 12 frischen Himbeeren besetzen und nach Belieben mit frisch geriebener Limettenschale bestreuen.

Im Winter muss man auf TK-Himbeeren zurückgreifen. Ideal ist es, wenn man trotzdem ein paar frische Himbeeren zum Verzieren bekommt.
  • 500 ml Sahne
  • 30 g Zucker
  • 1/4 Tl Vanille
  • 500 g TK-Himbeeren
  • 1 Päckchen roter Tortenguß
  • 12 frische Himbeeren
  • abgeriebene Limettenschale nach Belieben
Himbeeren auftauen. 400 g Himbeeern in einem Mixer mit 2 El Zucker glatt pürieren. In einem kleinen Topf geben und mit dem Tortengußpulver glattrühren. Erhitzen und warten bis es anfängt zu gelieren. Die restlichen 100 g Himbeeren abtropfen lassen. 
Die Sahne mit dem Zucker und der Vanille steif schlagen. 2/3 der Sahne mit den Himbeeren und der Himbeersoße mischen. Am besten nur grob unterheben, dass pinke Streifen in der weißen Sahne entstehen. Wer es rosa mag, kann es auch länger rühren. Die Masse wird dann durch die Wärme etwas flüssiger. Daher am besten 30 Minuten warten, bis die Masse fester wird.
Die Sahne-Himbeermischung auf den ausgerollten Teig verteilen. Anschließend den Teig aufrollen und mit der restlichen Sahne und den Himbeeren wie oben beschrieben verzieren.

Gerösteter Weißkohl mit Dijon-Senfsoße

Das ist ein wunderbar leichtes Essen für den Herbst. Die Röstaromen vom Weißkohl und die würzige Senfsoße geben dem Gericht einen tollen Kick.
Dazu kann man Kartoffeln jeder Art reichen oder man wählt einen größeren Kohlkopf aus und macht mehr Ecken.


















Zutaten für 4 Personen mit Beilage und 2 Personen ohne Beilage

  • 1/2 Kopf Weißkohl (ca. 750 g)
  • 1 El Olivenöl, am liebsten mit Knoblauch-Aroma
  • Salz und Pfeffer für den Kohl (nach Belieben)
  • 5 El Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 El Dijon-Senf (oder einen anderen mittelscharfen Senf)
  • 1/4 Tl Salz
  • 1/8 Tl Pfeffer
  • 1/2 Bund Schnittlauch (alternativ mag ich auch Dill)


Den Ofen auf 220ºC vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Weißkohlkopf in mindestens Achtel teilen und ein kleines Stück vom Strunk daran lassen, damit die Achtel im Ofen nicht auseinander fallen. Wir essen den Strunk dann auch mit.
 Mit einem Backpinsel von beiden Seiten mit Öl bepinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Achtel auf das Backblech legen und für 10-12 Minuten backen. Nun alle Achtel umdrehen. Dazu am besten einen Spatel nehmen, weil sie Blätter zum Teil schon etwas locker werden. Dann nochmal 8-10 Minuten von der anderen Seite rösten bis sie eine leicht braune Farbe haben.
In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch ganz fein hacken. Alle restlichen Zutaten außer dem Schnittlauch in einem kleinen Topf erwärmen bis die Butter ganz aufgeschmolzen ist. Wir verwenden die Soße so, sie kann aber auch mit einem Pürierstab noch glatt püriert werden.
Zum Servieren die Weißkohlecken mit der Soße Übergießen und mit Schnittlauch (oder Dill) bestreuen.

Schwarzwälderkirschtorte

Diese Torte ist ein Favorit in unserer Familie und wurde von meiner Mutter kreiert. Je nachdem wie lange im voraus der Kuchen gemacht wird, kann mehr (länger) oder weniger (kürzer) Kirschsaft-Asbach-Mischung zum Tränken verwendet werden.














Für den Teig (26 cm Springform):
  • 6 Eier
  • 240 g Zucker
  • 300 g Mehl (z. B. Dinkelmehl)
  • 1 Päckchen oder 1 El Backpulver
  • 2 El Kakaopulver
  • 1 Tl Lebkuchengewürz ( oder Zimt+Nelke)
Für den Belag:
  • 500 ml Sahne
  • 3 El Zucker
  • 1 Glas Schattenmorellen (ca. 680 g)
  • Asbach
  • Schokoraspel, ca. 1/4 Tafel
Eier mit Zucker richtig schaumig rühren. Mehl mit Backpulver, Kakaopulver und Gewürzen sieben und unterheben. Sofort in eine gefettete Springform geben und bei 180˚C für ca. 30 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher testen, ob noch Teig haften bleibt. Wenn nicht, ist der Kuchen fertig.
Den Kuchen auf einem Rost auskühlen lassen.
Die Schattenmorellen abtropfen lassen und den Saft auffangen. 100 ml Saft mit 50 ml Asbach mischen. Von den Kirschen 16 Stück als Verzierung beiseite legen. Die Anzahl ist abhängig von der Anzahl der Tortenstücke.
Den Kuchen mit einem scharfen Messer oder Tortenteiler in 3 möglichst gleichmäßige Schichten teilen. Die Schichten mit der Kirschsaft-Asbach-Mischung beträufeln.
Die Sahne mit Zucker und einem Esslöffel Asbach steif schlagen.
Nun die unterste Schicht dünn mit Sahne bestreichen und die Hälfte der Kirschen darauf verteilen. Die freie Fläche zwischen den Kirschen mit Sahne auffüllen und glatt streichen. Nun die mittlere Schicht auflegen und genauso verfahren.
Die oberste Schicht sowie die Seite mit Sahne bestreichen. Auf der Torte 16 Stücke anzeichnen. In jedes Stück am Rand einen Sahnetupfer setzen und mit einer Kirsche belegen. Die Mitte mit Schokostreuseln oder Raspeln von einer Tafel Schokolade verzieren.

Variationen:

  • Für eine 24 cm Springform oder eine Kastenform reichen 5 Eier.
  • Für diese große, rechteckige Torte habe ich 8 Eier verwendet und den Teig auf einem Backblech sehr dünn gebacken. Da reichen 15-18 Minuten Backzeit. Im Anschluß habe ich den Kuchen in der Mitte geteilt und aufeinander gelegt. Dadurch hat der Kuchen nur 2 statt 3 Schichten.

Ofengemüse mit Pastinaken, Karotten und Süsskartoffeln

Diese Gemüse haben einen leicht süsslichen Geschmack, der durch das Braten im Ofen noch verstärkt wird. Am liebsten habe ich lila Süsskartoffeln, die aus Hawaii stammen und auch in Kalifornien zu kaufen sind. Es kann aber sein, dass es sie noch nicht überall gibt.
Dazu passt ein grüner Salat oder eine Tomatensoße.



















Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Pastinaken
  • 300 g Karotten (orange und rot)
  • 300 g Süsskartoffeln (orange und/oder lila)
  • 5 EL Kokosöl
  • Salz
  • 1/2 Tl Koriander
  • 1/2 Tl Cumin
  • 1/2 Tl geräucherter Paprika
  • 1 Prise Vanille
  • 3 Zweige Rosmarin 
  • ungeschälte Mandeln

Den Backofen auf 200° C vorheizen. Das Gemüse in Stifte schneiden. Kokosöl im Ofen schmelzen, Rosmarin sehr fein hacken und zusammen mit den Gewürzen zum Öl geben. Die Gemüsestifte im Öl wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und etwa 30 Minuten im Ofen garen.
Mandeln grob hacken und für die restlichen 5 Minuten über das Gemüse streuen und im Ofen mit rösten.

Kartoffel-Lauch-Gratin

Dieses Gratin lässt sich leicht vorbereiten und ist perfekt im Herbst. Ich habe es von einem Rezept auf Eatsmarter.de abgewandelt und einige Kartoffeln mit Kürbis ersetzt.
Die Kräutermischung aus Petersilie, Schnittlauch und Estragon (auch fine herbes genannt) bringt den Geschmack von den Kartoffeln und Eiern besonders gut hervor.



















Zutaten für 4 Personen

  • 800 g festkochende Kartoffeln 
  • 1 Zwiebel 
  • 2 Stangen Lauch 
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 250 ml Schlagsahne 
  • 4 Eier 
  • 3/4 EL Salz für die Eier-Sahne Mischung
  • 1/2 Tl Salz für die Kartoffeln
  • Pfeffer aus der Mühte 
  • 1/8 Tl Muskat 
  • 3 El Petersilie
  • 1 El Schnittlauch
  • 1/2 Tl Estragon
  • 100 g frische geriebener Käse (z.B. Gruyère)

Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben hobeln. Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Die Zwiebeln klein schneiden, den geschälten Knoblauch zerdrücken und den Lauch in dünne Ringe schneiden. Zwei El Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel anrösten. Dann den Lauch und den Knoblauch zugeben, 1-2 Minuten umrühren. 1/2 Tasse Wasser zugießen und bei schwacher Hitze zugedeckt 5 Minuten dünsten.
Die Sahne mit den Eiern verrühren und mit Salz, Pfeffer, Muskat und den Kräutern würzen.
Die Kartoffelscheiben mit Salz und Muskat bestreuen und mit der Hand verteilen oder "einmassieren". Im Wechsel mit der Zwiebel-Lauch-Mischung und etwas geriebenem Käse in eine gefettete Auflaufform schichten, dabei jede Schicht mit der Eiermischung übergiessen.
Den übrigen Käse auf das Gratin verteilen und im vorgeheizten Ofen 30-35 Minuten backen.

Petersilien-Sauce (zu Spargel)


















Dieses Rezept hat meine Mutter neu in einer (sehr) alten Ausgabe von “Essen & Trinken” entdeckt. Die Sauce ist etwas aufwendiger als einfach nur zerlassene Butter, schmeckt aber ausgezeichnet zu frischem Spargel und neuen Kartoffeln; am besten sogar, wenn die Kartoffeln hinein gedrückt werden. Lecker!

Zutaten für 4 Personen
  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Krause Petersilie 
  • 60 g weiche Butter 
  • 250 ml Gemüsebrühe 
  • 4 El trockener Weißwein 
  • 125 ml Sahne 
  • 1 Tl Mehl 
  • Pfeffer 
  • Salz
Die Petersilie waschen und anschließend wieder trocknen. Die Blätter von den Stielen trennen und sehr fein hacken. Mit 40 g Butter vermischen und im Kühlschrak kalt stellen.
Die Petersileinstiele mit Gemüsebrühe und Weißwein zum Kochen bringen und die Flüssigkeit um gut die Hälfte reduzieren lassen. Die Mischung durch ein Sieb gießen, die Sahne zufügen und erneut kräftig aufkochen lassen.
Die restliche Butter mit dem Mehl verkneten und zum Binden unter die Sauce rühren. Wer die Sauce noch dicker mag, sollte die Menge Mehl noch erhöhen.
Die Sauce aufkochen lassen, vom Herd nehmen und die kalte Butter mit dem Mixstab unterarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schwarzwurzel - Suppe


















Diese Suppe mag Christian im Winter sehr gerne. Sie ist wunderbar cremig und spargelig.

Zutaten für 4 Personen
  • 900 g Schwarzwurzel 
  • 2 EL Zitronensaft 
  • 1 Tasse kaltes Wasser
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 50 g Butter 
  • 2 EL Mehl 
  • 2 dl Weißwein 
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 50 ml Weißwein (nach Belieben)
  • Salz 
  • Pfeffer
  • Muskatnuß
  • Weißbrot und Olivenöl für Croutons nach Belieben
Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser schälen und in kleine Scheiben schneiden. Wasser und Zitronensaft mischen und Schwarzwurzeln hineingeben, damit sie weiß bleiben.
In einer Pfanne die Butter erhitzen, klein gehackte Zwiebeln beigeben und anschwitzen. Während die Butter erhitzt, die Schwarzwurzeln abgießen und abtropfen lassen.
Nun die Schwarzwurzeln beigeben und ebenfalls mit anschwitzen. Danach mit Mehl bestäuben, gut durchmischen und sofort unter Rühren mit der Gemüsebrühe und dem Weißwein ablöschen.
Dann die Suppe bei mittlerer Hitze 30 Minuten kochen lassen.
In der Zwischenzeit die Brotscheiben würfeln und mit Olivenöl oder Butter goldbraun rösten. Beiseite stellen.
Sobald die Schwarzwurzeln gar sind, Sahne zugeben und mit einem Pürierstab sehr gut pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken.

veganer Hackbraten oder Bean Meatloaf


















Hackbraten bietet sich super als Leftovers für die ersten Tage der Woche an. Daher habe ich nach einem vegetarischen Rezept mit meinen Lieblingsbohnen - black beans - gesucht und bin nach einiger Zeit (fast) fündig geworden. Das ursprüngliche Rezept hat zwar keine schwarzen Bohnen enthalten, die habe ich aber, zusammen mit einigen anderen Zutaten, einfach mit eingebaut. Die Kombination aus Bohnen gibt unterschiedliche Texturen. Die Kidneybohnen und auch die schwarzen Bohnen lassen sich sehr glatt pürieren. Die Kichererbsen bleiben immer etwas bissfester.
Es können aber auch alle anderen Arten von Bohnen kombiniert werden. Dazu passen sehr gut grüne Bohnen.

Zutaten für eine Kastenform (28 cm):
(wird ca. 5 cm hoch)
  • 1/2 Tasse Ketchup
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Tl Chilipulver oder Cayenne
  • 2 EL Senf
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 1 1/2 Tassen Haferflocken
  • 1/2 Tasse Walnüsse oder Sonnenblumenkerne
  • 1 mittelgroße bis große Zwiebel
  • 1/2 große grüne Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 EL (vegetarische) Worcestershire-Sauce
  • 1 El (Rauch-)Salz
  • Pfeffer
  • evtl. andere Gewürze nach Belieben, z.B. Barbecue, Cumin, Koriander
Die Bohnen am besten über Nach abtropfen lassen, damit sie keine zusätzliche Feuchtigkeit mit in die Masse bringen.
Den Ofen auf 190ºC vorheizen. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Glasur (Ketchup, Zucker, Chili, Senf und Wasser) in einer kleinen Schüssel glatt rühren und beiseite stellen.
Die Paprika, Zwiebel und den Knoblauch in Stücke schneiden. Nun in einem Mixer die Haferflocken klein hacken. Es sollte noch kein Pulver entstehen. Die Nüsse, Paprika- und Zwiebelwürfel und den Knoblauch zugeben und alles vermengen und glatt pürieren.
Zum Schluß die Bohnen, Worcestershire-Sauce und die Gewürze zugeben und mixen. Je nach gewünschter Konsistenz fein mahlen oder stückig belassen. Ich mag es, wenn noch ein bisschen Textur da ist.
Die Kastenform einfetten und die fertige Mischung löffelweise hineingeben. Am Ende die Form zum verdichten leicht auf die Arbeitsfläche klopfen und mit einem Löffel glatt streichen. Die Glasur darübergießen und im Ofen für ca. 50-60 Minuten backen bis die Glasur leicht karamelisiert ist und der Braten fest geworden ist.

Mashed Cauliflower oder Blumenkohlbrei












Dieses Gericht ist absolut low carb und für uns ein super Ersatz für Kartoffelbrei. Wir essen das pur ohne weitere Beilagen.
Durch die Variationen mit unterschiedlichen Käsesorten kommt noch zusätzlich Abwechslung rein.
Für etwas mehr Masse und eine cremigere Konsistenz kann auch eine Dose weiße Bohnen untergemischt und im Pürierstab glatt gerührt werden.

Zutaten für 2-3 Personen
  • 1 großer Kopf Blumenkohl
  • Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 2 El Sahne
  • 1 El Butter
  • 100 g geriebener Käse (z.B. Parmesan oder würzigen Bergkäse)
Den Blumenkohl säubern, waschen und in kleine Stücke zerteilen. Dabei müssen die Röschen nicht komplett bleiben. Ich schneide den ganzen Kopf einfach zusammen, weil das am schnellsten geht. Den Blumenkohl in der Gemüsebrühe mit etwas extra Salz in ca. 20 Minuten gar kochen. Das Wasser abgießen und auf der noch warmen (abgeschalteten) Herdplatte ohne Deckel kurz ausdampfen lassen. Nun die Stücke mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer klein drücken. Nun die Sahne und die Butter mit Pfeffer und Muskat unterrühren. Bei Bedarf noch einmal nachsalzen.
Wer es ganz fein mag, kann auch alles mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten.
Zu letzt den geriebenen Käse unterziehen und sofort servieren.

Wenn man dieser Masse nach dem Abkühlen noch 3 geschlagene Eiweiß unterzieht, kann man mittels Spritztülle auch Kroketten herstellen. Diese werden dann entweder im Backofen oder in der Pfanne gebacken. Das habe ich bislang noch nicht ausprobiert, aber das Original-Rezept ist hier: Cheesy Cauliflower Tater Tots 

Obatzda














Super für den Biergarten oder einfach so als Aufstrich. Ich mag es besonders gerne mit geräuchertem Paprika ("La Vera").

Zutaten für 4-6 Personen:
  • 250 g Camembert
  • 100 g Frischkäse
  • 2 EL weiche Butter
  • 2 kleine, scharfe Zwiebeln
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2 TL Kümmel
  • 2 TL Paprikapulver (nach Belieben 1 TL mit geräuchertem Parikapulver ersetzen)
  • Salz
  • Pfeffer
Zimmerwarmen Camembert in kleine Würfel schneiden und mit einer Gabel zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten. Mit dem Frischkäse und der weichen Butter vermengen. Zwiebeln abziehen und sehr fein würfeln, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Zwiebelwürfel und Gewürze unter die Käsecreme rühren (kräftig kneten, soll weich werden). Zuletzt die Schnittlauchröllchen unterrühren (etwas davon zur Dekoration zurückbehalten) und mit restlichem Schnittlauch bestreuen. Am besten über Nacht ziehen lassen, damit sich die Gewürze gut verbinden, und anschließend servieren.

Fenchelgratin












Schnell und super lecker - die Semmelbrösel geben eine besondere Note.

Zutaten für 4 Personen
  • 6 große Kartoffeln
  • 2 Fenchelknollen
  • 5 gehäufte EL Semmelbrösel
  • 400 ml Milch
  • 100 g Frischkäse
  • 150 g geriebener Käse
  • 2 Eier
  • 1Tl Instant-Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
Die Kartoffeln schälen und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Eine Auflaufform einfetten und die Kartoffeln in einer Lage hineinschichten und mit Salz bestreuen. In den kalten Ofen stellen und auf 220°C aufheizen.
Das feine Grün des Fenchel abzupfen, fein hacken und beiseite legen . Den Fenchel waschen, den Strunk entfernen, die Knolle halbieren und in Streifen schneiden
In einer Kasserolle drei EL Semmelbrösel anrösten. Die Milch dazu gießen und den Frischkäse unterrühren. Leicht salzen, Pfeffern und das Gemüsebrühepulver zugeben. Etwa 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Kasserolle von der Flamme nehmen, den Käse zugeben und solange rühren, bis er aufgeschmolzen ist. Dann das Fenchelgrün und die Eier einrühren.
Sobald der Ofen vorgeheizt ist, die Fenchelscheiben auf die Kartoffeln schichten und mit der Sauce übergießen. Die restlichen Semmelbrösel darauf verteilen und in etwa 25 Minuten goldbraun backen.

Brokkoli-Karotten-Reispfanne



Zutaten für 4 Personen
  • 500 g Brokkoli
  • 300 g Karotten
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Schale und Saft 1/2 Zitrone
  • 3 El Olivenöl
  • 200 g Reis
  • Salz
  • 1/2 Tl Cumin
  • 4 El helle Sojasauce
  • 150 g geschälte Mandeln
  • 1 El Zucker
  • Cayennepfeffer
Zuerst den Reis kochen. Danach Brokkoli und Karotten putzen, Brokkoli in Röschen zerteilen, Karotten in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und mit der Zitronenschale fein hacken, mit Olivenöl andünsten. Karotten in Salzwasser aufkochen und danach ca. 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Nach 5 Minuten den Brokkoli zugeben. Parallel die Mandeln ohne Fett in einer Pfanne anrösten, mit Zucker und Cayennepfeffer bestreuen, karamellisieren lassen, leicht salzen und vom Herd nehmen.
Das Gemüse zum gekochten Reis geben und mit Salz, Koriander, Cumin, Cayennepfeffer, Zitronensaft und Sojasauce würzen. Mit den Mandeln bestreuen.

Lauch-Blätterteigtaschen


Das Gericht geht schnell und schmeckt sehr lecker. Durch den lauch ist es besonders für die kalten Wintermonate geeignet. Dazu passt ein frischer Salat.

Zutaten für 4 Personen bzw. 8 Teigtaschen:
  • 8 TK-Blätterteigplatten (ca. 8 x 16 cm)
  • 2 Stangen Lauch
  • 500 ml Wasser
  • 1 El Instant-Gemüsebrühe
  • 500 ml Bechamelsauce (ohne Käse)
  • 1 Ei
Blätterteig auftauen lassen. Parallel den Lauch in 5 mm breite Ringe schneiden und in 500 ml Gemüsebrühe 3-4 Minuten blanchieren. Die Bechamelsauce nach Rezept zubereiten und den blanchierten Lauch untermischen.
Den Blätterteig etwas ausrollen. Das Ei trennen. Die Hälfte der Blätterteigscheibe mit 1/8 der Lauchmischung belegen, dabei einen 1 cm breiten Rand frei lassen. Den Rand mit dem Eiweiß einstreichen, Blätterteig zusammenklappen und mit den Zacken einer Gabel andrücken. Die Tasche auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit Eigelb bestreichen.
Die Teigtaschen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C in ca. 20 Minuten goldbraun backen.

lockere Waffeln


Zutaten für 3-4 belgische Waffeln
  • 2 Eier
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80 g Butter
  • 1 Tl Backpulver
  • 160 g Mehl
  • 160 ml Milch
  • 1 Prise Salz
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Die weiche Butter zufügen und ebenfalls unterrühren. Zum Schluß die restlichen trockenen Zutaten mischen und zusammen mit der Milch zur Eier-Zucker-Butter-Mischung geben.
Den Teig nach und nach zu Waffeln backen. Sie backen auch gut ohne zusätzliches Fett für das Eisen.
Die Waffeln mit Puderzucker bestäuben oder mit Sahne und Früchten servieren.

Pizzabrötchen


Leckeres Partyfood! Für mehr Vielfalt können unterschiedliche Beläge vorbereitet werden. Hier sind zwei Varianten beschrieben - der Phantasie sind aber keine Grenzen gesetzt!

Zutaten für 10 Brötchenhälften
  • 5 Brötchen
  • 250 g Schmand
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 El italienische Kräuter
Belag 1:
  • je 1 rote und grüne Paprika in Würfeln
  • 200 g Pilze aus dem Glas
  • 150 g Mais
  • 200 g geriebener Käse (z. B. Gouda, Bergkäse,...)
oder
Belag 2:
  • 250 g frischer blanchierter oder TK Spinat
  • 1 Zwiebel in feinen Würfeln
  • 50 g schwarze Oliven in Scheiben
  • 200 g Feta-Würfel
  • 100 g geriebener Emmentaler
  • 1 Tl Knoblauchgranulat oder frischen Knoblauch
Das Gemüse zerkleinern und mit dem geriebenen Käse mischen. Den Schmand mit den Gewürzen mischen und über die Gemüse-Käse-Masse geben. Alles gut vermischen.
Die Brötchen halbieren und dick mit der Masse bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C für 10 Minuten backen.