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Quinoa-Edamame Salat















Dieser Salat ist wie viele Salate vegan und kann durch das viele Gemüse als Hauptgericht gegessen werden. Wir essen ihn einfach so als Abendessen, aber er kann auch gut mit Brot kombiniert werden.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2/3 Tassen Quinoa
  • 1 1/3 Tassen Wasser
  • etwas Salz
  • 1 Tasse Mais
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1 1/2 Tassen geschälte Edamame (meist tiefgefroren)
  • 1 große rote Paprika
  • 3-4 Frühlingszwiebeln
  • 1/4 Bund frischer Koriander
  • 6 El Zitronensaft
  • 1/4 Tasse Sojasauce
  • 2 El mittelscharfer Senf
  • 2 El Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen
Den Quinoa waschen, mit dem Wasser und Salz in einen Topf geben und 15 Minuten kochen bis das Wasser aufgesaugt ist. Dann zur Seite stellen.
In der Zwischenzeit Wasser mit Salz zum Kochen bringen und alle gefrorenen Zutaten 3-4 Minuten (oder nach Packungsangabe) garen. 
Nun das Dressing anrühren indem der Zitronensaft, Senf, Öl, die Sojasauce und der gepresste Knoblauch gemischt werden.
Paprika, Frühlingszwiebeln und Koriander klein würfeln oder hacken und alle Gemüse, Kräuter und den Quinoa in das Dressing geben. Es kann auch noch lauwarm sein.
Der Salat kann auch gut ein paar Stunden vor dem Essen zubereitet werden und durchziehen.

Sauerkraut















"Alle Deutsche lieben Kraut" ist eine typische Annahme vieler Amerikaner. In unserem Fall trifft es auch zu. Als Vegetarier essen wir es aber nicht so häufig, weil das typische Essen mit Bratwurst nicht oft auf den Tisch kommt. Ab und zu gibt es sie aber doch!
Eine andere Alternative ist ein Sauerkraut-Kartoffelauflauf. Dazu wird das Sauerkraut wie hier beschrieben zubereitet und in einer Auflaufform verteilt. Darauf kommt frischer Kartoffelbrei, der mit einem 1/3 mehr Milch zubereitet wird. Dadurch verteilt er sich besser und bedeckt leicht das ganze Kraut. Den Auflauf bei 180ºC für 30 Minuten im Ofen backen. 10 Minuten vor dem Backzeitende kleine Stücke Butter auf der Oberfläche verteilen, damit sie schön braun wird.

Zutaten für 3-4 Personen:
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Glas Sauerkraut
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 EL Brühe
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 1 Apfel oder 120-150 g Apfelbrei
  • Kümmel
  • etwas Zucker falls der Apfelbrei ungesüßt ist
Apfel klein schneiden und beiseite stellen. Zwiebel fein hacken und mit etwas Öl in einem Topf leicht braun anrösten. Alle Zutaten in den Topf geben und untermischen und für ca. 15 Minuten kochen. Dann die Hitze reduzieren und für weitere 20-30 Minuten köcheln lassen.
Das Kraut kann auch gerne am Morgen zubereitet werden, damit es beim Essen am Mittag oder Abend gut durchgezogen ist.

Tostada Salat



















Dieser Salat war mein absolutes Lieblingsmittagessen bei EatClub. Ich mochte ihn so gerne, das ich versucht habe ihn nachzustellen, damit Christian ihn auch probieren kann und hier ist das Ergebnis.
Den Käse lasse ich mittlerweile auch oft weg.

Ein paar Worte zur Jicama-Wurzel. Die Jicama wird ins deutsche als Yambohne übersetzt. Sie ist eine harte Wurzel mit der Konsistenz (knackig und saftig) von weißem Rettich oder Kohlrabi ohne den Kohlgeschmack, ist aber im Geschmack frisch und nussig-süßlich. Christian vergleicht die Knolle mit einem Apfel, der ein Gemüse werden wollte. In Südkalifornien und Teilen Mexikos wird sie in Stifte geschnitten mit Limettensaft, Salz und Chilipulver bestreut am Straßenrand als roher Snack verkauft.
Zusätzlich zu dem tollen Geschmack, hat die Knolle auch ganz viele Ballaststoffe, weswegen sie als Prebiotic bezeichnet wird.

Zutaten für 3-4 Personen als Hauptgericht:

  • 1/2 Kopf knackigen Salat
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1 Dose Mais
  • 1 kleine Jicama
  • 250 g Cherry-Tomaten
  • 1/2 Bund frischen Koriander
  • 100 g geriebener Käse, z.B. Gouda
  • 2 EL Limetten-Saft
  • Ranch-Dressing oder Chipotle Ranch Dressing (Original)
Salat klein schneiden, Jicama würfeln, Tomaten halbieren, Koriander hacken und Käse reiben. Schwarze Bohnen und Mais abtropfen lassen. Den Mais in einer beschichteten Pfanne mit ganz wenig Öl anbraten bis er leicht braun wird.
Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und erst Limettensaft und dann das Ranch-Dressing unterheben.




Mangold-Quiche















Auf dem Markt ist es gerade sehr bunt, weil in Deutschland die ersten Gemüse geerntet werden können. Eines davon ist Mangold, der besonders in der Regenbogenvariante richtig farbenfroh ist. Ich habe damit heute eine Quiche gemacht. Statt mit Käse zu überbacken, kann auch Feta mit unter die Mischung gegeben werden.
Dazu passt gut ein Feldsalat, aber auch ein fruchtiger Tomatensalat.

Zutaten für eine 28 cm Auflaufform:

  • 250 g Mehl 
  • 100 g Butter 
  • 1 Ei
  • 1 El getrocknete italienische Kräuter
  • Salz 
  • 500 g Mangold oder Blattspinat
  • 1 (rote) Zwiebel 
  • 1 Karotte
  • 2 EL Öl 
  • Salz, evtl. 1/2 Rauchsalz
  • Pfeffer 
  • Muskat 
  • 1 Tl mittelscharfer Senf
  • 200 g Quark oder Ricotta 
  • 4 Eier 
  • 2 EL Pinienkerne
  • 50 g geriebener Parmesan oder alter Gouda, o.ä. 
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Nun die Eier, Salz, Krätuer und Butter in Flöckchen darauf geben und alles mit der Hand kräftig durchkneten. In Frischhaltefolie gewickelt, ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 220ºC (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Zwiebel hacken und in Öl leicht anrösten. Die Mangoldstiele in 2 cm lange Stücke schneiden und mit den Zwiebeln dünsten. Das Mangoldgrün in Streifen schneiden, mit in die Pfanne geben und zusammen fallen lassen. Zum Schluß die Karotten in Stifte raspeln und unterheben. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskat sehr kräftig abschmecken und vom Herd nehmen. Ich ersetze die Hälfte des normalen Salzes mit Rauchsalz.
Nun den Quark mit den Eiern in einer Schüssel verrühren. Ebenfalls kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem Senf abschmecken. 
Nun den Teig in die Auflaufform ausrollen. Ideal geht das mit einem kleinen Teigroller. Den Teig mit wenig Quark-Ei-Mischung bedecken. Darauf die Mangold-Mischung verteilen und mit dem Hauptteil der Flüssigkeit begießen. Für 30 Minuten im Ofen backen.
Zuletzt mit Nüssen und geriebenem Käse bestreuen und weitere 15 Minuten überbacken.
Heiß oder kalt servieren.

Gegrillte Artischocken mit Limetten-Aioli

Seit wir in Californien leben, haben wir ständig frische Artischocken im Supermarkt. Bis dahin haben wir die beste Artischocke bei Julia's in Monterey, CA, gegessen und nun habe ich auch ein Rezept gefunden mit dem ich den gleichen tollen Geschmack zu Hause hinbekomme.


















Zutaten für 2 Personen

  • 2 große Artischocken
  • 1 Zitrone oder Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • frischer Rosmarin oder Thymian
  • 1/2 Tasse Mayonaise
  • 1 Tl Dijon oder mittelscharfer Senf
  • 1-2 EL Limettensaft
  • 1 Tl abgeriebene Limettenschale
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
Alle Knoblauchzehen schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. 1 Knoblauchzehe für die Aioli beiseite stellen. Den restlichen Knoblauch mit Olivenöl mischen. Rosmarin oder Thymian fein hacken und zum Öl geben. Das kann auch schon gut vorbereitet werden. Dann zieht es gut durch. Die Zwiebel klein hacken und beiseite stellen.
Den Ofen auf 200ºC vorheizen. Nun den Strunk und das obere Viertel der Artischocke mit einem großen Messer abschneiden. Mit der Hand die kleinen äußeren Blätter entfernen und mit einer Schere die ersten 1-2 Lagen äußerer Blätter trimmen. Nun den inneren Faserteil über dem Artischocken-Boden mit einem großen Löffel herausstechen und die stacheligen Blätter ebenfalls mit entfernen, so dass sich eine kleine Kuhle ergibt. Nun sofort die Schnittkanten mit dem Zitronensaft bestreichen. Sobald alle Artischocken so vorbereitet sind, die Schnittkanten mit dem Knoblauch-Rosmarin-Öl bestreichen, ein bisschen davon in die Kuhle geben und mit gehackten Zwiebeln auffüllen. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und umgedreht in die Auflaufform setzen.
Mit allen Artischocken wiederholen. Nun die Außenseite der Artischocken mit mehr Öl bestreichen und nochmals von dieser Seite mit Salz und Pfeffer bestreuen.
Für 15 Minuten in der offenen Auflaufform im Ofen backen, dann mit Alufolie abdecken und nochmals 30 Minuten weiter backen. Bei kleinen Artischocken kann die Backzeit von 30 auf 20 Minuten verkürzt werden.
Nun parallel die Aioli vorbereiten. Dazu die verbleibende zerdrückte Knoblauchzehe mit der Mayonaise und dem Senf vermischen. Limettensaft, geriebene Limettenschale und Salz und Pfeffer zugeben und alles verrühren.
Bei großen Artischocken braucht man maximal eine Scheibe Brot dazu. Bei kleineren ist es eine Vorspeise oder die Anzahl pro Person sollte erhöht werden.

Zucchini-Mais-Küchlein

Wenn die Zucchini-Ernte mal wieder in vollem Gange ist und die Variationen von Gerichten langsam erschöpft ist, dann kam in Madison auch noch die Mais-Flut dazu.
Diese Kombination ist super lecker und hilft gleichzeitig den Massen an Gemüse entgegenzuwirken.
Schmeckt super mit einem grünen Salat!














Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Zucchini
  • 1 Tl Salz
  • 1 Tasse Maiskörner (entweder TK oder frisch vom Kolben)
  • 4 große Eier
  • 1/2 Tl getrockneter Oregano
  • 1/4 Tl Knoblauchpulver
  • 3-4 Zweige Basilikum
  • Salz und Pfeffer nach Belieben
  • 1/2 Tasse geriebener Gouda oder auch ein etwas würzigerer Bergkäse
  • 3/4 Tassen Vollkornmehl
  • 2 El Kokosöl zum Braten
Die Zucchini reiben und in einen Sieb geben. Mit dem einen Tl Salz bestreuen und umheben. Für 10 Minuten stehen lassen, damit sie Wasser ziehen. Die Masse in ein sauberes Geschirrtuch geben und so gut wie möglich auswringen.
In einer Schüssel die Eier verquirlen, die Zucchini-Masse, den Mais und alle Gewürze zugeeben und unterheben. Zu letzt das Mehl und den Käse zugeben und vermischen, bis sich eine homogene Masse ergibt.
Öl in einer Pfanne erhitzen, einen gehäuften Esslöffel Teig hineingeben und flach drücken. Solange wiederholen bis die Pfanne voll ist. die Küchlein für 2 Minuten oder bis sie goldene Farbe haben braten, dann wenden und nochmals für 1-2 Minuten von der anderen Seite anbraten. Sofort servieren.



Gerösteter Weißkohl mit Dijon-Senfsoße

Das ist ein wunderbar leichtes Essen für den Herbst. Die Röstaromen vom Weißkohl und die würzige Senfsoße geben dem Gericht einen tollen Kick.
Dazu kann man Kartoffeln jeder Art reichen oder man wählt einen größeren Kohlkopf aus und macht mehr Ecken.


















Zutaten für 4 Personen mit Beilage und 2 Personen ohne Beilage

  • 1/2 Kopf Weißkohl (ca. 750 g)
  • 1 El Olivenöl, am liebsten mit Knoblauch-Aroma
  • Salz und Pfeffer für den Kohl (nach Belieben)
  • 5 El Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 El Dijon-Senf (oder einen anderen mittelscharfen Senf)
  • 1/4 Tl Salz
  • 1/8 Tl Pfeffer
  • 1/2 Bund Schnittlauch (alternativ mag ich auch Dill)


Den Ofen auf 220ºC vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Weißkohlkopf in mindestens Achtel teilen und ein kleines Stück vom Strunk daran lassen, damit die Achtel im Ofen nicht auseinander fallen. Wir essen den Strunk dann auch mit.
 Mit einem Backpinsel von beiden Seiten mit Öl bepinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Achtel auf das Backblech legen und für 10-12 Minuten backen. Nun alle Achtel umdrehen. Dazu am besten einen Spatel nehmen, weil sie Blätter zum Teil schon etwas locker werden. Dann nochmal 8-10 Minuten von der anderen Seite rösten bis sie eine leicht braune Farbe haben.
In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch ganz fein hacken. Alle restlichen Zutaten außer dem Schnittlauch in einem kleinen Topf erwärmen bis die Butter ganz aufgeschmolzen ist. Wir verwenden die Soße so, sie kann aber auch mit einem Pürierstab noch glatt püriert werden.
Zum Servieren die Weißkohlecken mit der Soße Übergießen und mit Schnittlauch (oder Dill) bestreuen.

Gemüsebratlinge

Diese Gemüsebratlinge sind sehr leicht und durch den gemahlenen Leinsamen vegan. Statt Paprika und Erbsen kann auch anderes kleingeschnittenes Gemüse verwendet werden. Dazu passt gut eine Tomatensoße oder Ketchup und natürlich auch ein grüner Salat.


















4 Personen

  • 250 g Kartoffeln
  • 60 g Sellerie
  • ½ rote Paprika
  • 50 g TK Erbsen
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • ½ Bund Petersilie
  • ¼ TL Muskatnuss
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL Kurkuma
  • ½ TL Senf
  • 2 EL gemahlene Leinsamen
  • 4 EL Haferflocken
  • 3 EL Raps- oder hitzebeständiges Öl
  • geröstetes Dinkelmehl oder Dinkel-Paniermehl

Kartoffeln und Sellerie schälen, in Würfel schneiden und mit der Brühe in einen Topf mit Wasser geben. In etwa 20 Minuten gar kochen, abgiessen und auskühlen lassen. Wenn die Kartoffeln ausgekühlt sind, mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.
Paprika klein schneiden und mit Erbsen mischen. Alle anderen Zutaten (ausser Öl und Paniermehl) hinzugeben und mit einer Spatel oder den Händen durchmischen. Die Masse hat die richtige Konsistenz, wenn sie klebrig ist.
Mit einem Teelöffel einen Klumpen abstechen und in das Paniermehl fallen lassen. Paniermehl darauf und von allen Seiten auf der Masse verteilen. Jetzt klebt die Masse nicht mehr und kann in dem Paniermehl zu einem Bratling flach gedrückt werden.
Die Bratlinge in einer Pfanne in Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Ofengemüse mit Pastinaken, Karotten und Süsskartoffeln

Diese Gemüse haben einen leicht süsslichen Geschmack, der durch das Braten im Ofen noch verstärkt wird. Am liebsten habe ich lila Süsskartoffeln, die aus Hawaii stammen und auch in Kalifornien zu kaufen sind. Es kann aber sein, dass es sie noch nicht überall gibt.
Dazu passt ein grüner Salat oder eine Tomatensoße.



















Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Pastinaken
  • 300 g Karotten (orange und rot)
  • 300 g Süsskartoffeln (orange und/oder lila)
  • 5 EL Kokosöl
  • Salz
  • 1/2 Tl Koriander
  • 1/2 Tl Cumin
  • 1/2 Tl geräucherter Paprika
  • 1 Prise Vanille
  • 3 Zweige Rosmarin 
  • ungeschälte Mandeln

Den Backofen auf 200° C vorheizen. Das Gemüse in Stifte schneiden. Kokosöl im Ofen schmelzen, Rosmarin sehr fein hacken und zusammen mit den Gewürzen zum Öl geben. Die Gemüsestifte im Öl wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und etwa 30 Minuten im Ofen garen.
Mandeln grob hacken und für die restlichen 5 Minuten über das Gemüse streuen und im Ofen mit rösten.

Kartoffel-Lauch-Gratin

Dieses Gratin lässt sich leicht vorbereiten und ist perfekt im Herbst. Ich habe es von einem Rezept auf Eatsmarter.de abgewandelt und einige Kartoffeln mit Kürbis ersetzt.
Die Kräutermischung aus Petersilie, Schnittlauch und Estragon (auch fine herbes genannt) bringt den Geschmack von den Kartoffeln und Eiern besonders gut hervor.



















Zutaten für 4 Personen

  • 800 g festkochende Kartoffeln 
  • 1 Zwiebel 
  • 2 Stangen Lauch 
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 250 ml Schlagsahne 
  • 4 Eier 
  • 3/4 EL Salz für die Eier-Sahne Mischung
  • 1/2 Tl Salz für die Kartoffeln
  • Pfeffer aus der Mühte 
  • 1/8 Tl Muskat 
  • 3 El Petersilie
  • 1 El Schnittlauch
  • 1/2 Tl Estragon
  • 100 g frische geriebener Käse (z.B. Gruyère)

Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben hobeln. Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Die Zwiebeln klein schneiden, den geschälten Knoblauch zerdrücken und den Lauch in dünne Ringe schneiden. Zwei El Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel anrösten. Dann den Lauch und den Knoblauch zugeben, 1-2 Minuten umrühren. 1/2 Tasse Wasser zugießen und bei schwacher Hitze zugedeckt 5 Minuten dünsten.
Die Sahne mit den Eiern verrühren und mit Salz, Pfeffer, Muskat und den Kräutern würzen.
Die Kartoffelscheiben mit Salz und Muskat bestreuen und mit der Hand verteilen oder "einmassieren". Im Wechsel mit der Zwiebel-Lauch-Mischung und etwas geriebenem Käse in eine gefettete Auflaufform schichten, dabei jede Schicht mit der Eiermischung übergiessen.
Den übrigen Käse auf das Gratin verteilen und im vorgeheizten Ofen 30-35 Minuten backen.

Petersilien-Sauce (zu Spargel)


















Dieses Rezept hat meine Mutter neu in einer (sehr) alten Ausgabe von “Essen & Trinken” entdeckt. Die Sauce ist etwas aufwendiger als einfach nur zerlassene Butter, schmeckt aber ausgezeichnet zu frischem Spargel und neuen Kartoffeln; am besten sogar, wenn die Kartoffeln hinein gedrückt werden. Lecker!

Zutaten für 4 Personen
  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Krause Petersilie 
  • 60 g weiche Butter 
  • 250 ml Gemüsebrühe 
  • 4 El trockener Weißwein 
  • 125 ml Sahne 
  • 1 Tl Mehl 
  • Pfeffer 
  • Salz
Die Petersilie waschen und anschließend wieder trocknen. Die Blätter von den Stielen trennen und sehr fein hacken. Mit 40 g Butter vermischen und im Kühlschrak kalt stellen.
Die Petersileinstiele mit Gemüsebrühe und Weißwein zum Kochen bringen und die Flüssigkeit um gut die Hälfte reduzieren lassen. Die Mischung durch ein Sieb gießen, die Sahne zufügen und erneut kräftig aufkochen lassen.
Die restliche Butter mit dem Mehl verkneten und zum Binden unter die Sauce rühren. Wer die Sauce noch dicker mag, sollte die Menge Mehl noch erhöhen.
Die Sauce aufkochen lassen, vom Herd nehmen und die kalte Butter mit dem Mixstab unterarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sweet Potato Chowder


















Hier habe ich eine ganz leckere Suppe von Lindsay empfohlen bekommen. Sie hat durch die Süßkartoffeln tatsächlich eine leicht süssliche Note. Durch den geräucherten Käse bekommt sie aber auch noch einen pikanten Geschmack. Die Pilze schmeckt man quasi kaum; sie tragen vorallem zur Konsistenz bei.

Zutaten für 4-6 Personen:
  • 1 Zwiebel
  • 400 g Champinions
  • 2 große Süßkartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Tl Thymian (getrocknet oder frisch)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Tassen Gemüsebrühe
  • 1 Tasse Sahne
  • 120 g geräucherten Gouda oder anderen Rauchkäse
  • Salz und Pfeffer (für eine noch rauchigere Note empfiehlt sich Rauchsalz)
Die Zwiebel, Champignons und Süßkartoffeln würfeln. Kokosöl erhiten und die Zwiebeln und Champignions anbraten. Sobald sie leicht Farbe angenommen haben, etwas Salz und Pfeffer dazu geben, damit die Pilze Wasser ziehen. Beides solange weiter braten bis das Wasser verdampft ist.
Nun die Süßkartoffeln und den gepressten Knoblauch zugeben. Mit Brühe angießen und Lorbeerblatt und Thymian zugeben. Kurz aufkochen lassen und dann bei niedriger Hitze köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind (ca. 15 Minuten).
Das Lorbeerblatt herausnehmen und alles mit dem Pürierstab zerkleinern. In das Püree die Sahne und den Käse geben und kurz durchwärmen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mexikanische Auberginen mit Thymian-Mandel-Creme














Bei diesem Gericht kommt der Geschmack von Auberginen toll zur Geltung. Die Füllung ist sehr samtig und in dieser Version aus Vegan For Fit ist das Rezept vegan. Es kann aber auch zur Abwechslung mit Käse überbacken werden. Die Bohnen (selbst aus der Dose) sollten vor dem Kochen mindestens noch 1 Stunde in kaltem Wasser eingeweicht werden, damit sie besser verdaulich sind.

Zutaten für 4 Personen
  • 4 Auberginen
  • 4 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 8-10 getrocknete Tomaten in Öl
  • 425 g Kidneybohnen (1 Dose)
  • 100 g Tomatenmark
  • 2 Tl Agavendicksaft (oder Honig)
  • 120 g Mandelmus
  • 80 ml Wasser
  • 1 El Kreizkümmel
  • 1 El getrockneter Oregano
  • 1/2 Bund frischer Thymian
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Backofen auf 250ºC vorheizen. Auberginen halbieren und mit dem Messer das Fruchtfleich herauslösen, so dass noch eine ca. 5 mm dicker Rand übrig bleibt. Etwas Olivenöl mit Salz mischen und die Innenseite der Aubergine damit bestreichen. Mit der Innenseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für 15 Minuten in Ofen backen bis die Innenseite braun wird.
Inzwischen die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken. Die Chilischote nach Belieben entkernen, die Trennhäute entfernen (je mehr man verwendet, desto schärfer wird das Gericht) und fein hacken. Anschließend das Auberginen-Fruchtfleisch in Stücke schneiden und die abgetropften, getrockneten Tomaten klein schneiden.
Nun zuerst die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Öl anbraten bis sie Farbe bekommen. Dann die Chiliund den Kreuzkümmel für 2 Minuten mitbraten. Nun die Aubergine, getrocknete Tomaten und Oregano zugene und alles zusammen weitere 5-7 Minuten braten. Abschließend die Bohnen, das Tomatenmark und den Agavendicksaft zugeben, unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in die Aubergineschiffchen füllen, sobald diese fertig sind.
Nun das Mandelmus mit dem Wasser verrühren und den Thymian zugeben. Die Creme auf den Auberginen verteilen und für 8-10 Minuten überbacken.

Rainbow Salat mit Mandel-Orangen-Dressing


















Dieser Salat ist eine Geschmacksexplosion aus fruchtigen, pikanten Aromen mit ein paar warmen Räucher-Tofustückchen und cremigem Dressing.
Die Obstsorten können beliebig variiert werden: z.B. Trauben, Heidelbeeren, Äpfel, Birnen.
Außerdem kann statt dem Tofu und Feta auch einfach Halloumi (Grillkäse) angebraten werden. Für den komplett veganen Genuß verzichte ich auf den Feta.

Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise

  • 3 Tassen krisper grüner Salat wie z.B. Romana
  • 1 Tasse Trauben
  • 2 Tassen Apfelstücke oder Jicama
  • 1/2 Tasse Fetastückchen
  • 1/2 Tasse Räucher-Tempeh oder Tofuwürfel
  • bis zu 1/2 Tasse Mandeln in grobe Stücke gehackt
Mandel-Orangen-Dressing
  • 3 EL Mandelmus
  • 1 El Olivenöl
  • 5 El frisch gepresster Orangensaft (bis zu 3 El können mit Wasser ersetzt werden)
  • 1 El Senf
  • 1/2 El Honig oder weniger nach Belieben
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • 1/4 Tl Salz
  • Pfeffer nach Belieben
Für das Dressing alle Zutaten in einen Mixer geben und glatt rühren. Alternativ in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen glattrühren. 
Den Salat, die Trauben und Äpfel in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Den Feta zerkrümmeln und über den Salat geben. Nun den Tofu in wenig Öl knusprig braun braten. Am Ende die Mandeln zugeben und kurz mitrösten. Ebenfalls über den Salat geben.
Direkt vor dem Servieren mit dem Dressing übergießen und alles gut vermengen.

Low Carb Pizza mit Blumenkohl



















Diese Pizza ist low carb und im Gegensatz zu vielen anderen Blumenkohl-Teig-Rezepten kann man diese Pizza sogar in die Hand nehmen. Allerdings fängt sie nach 30 Minuten an durchzuweichen, so dass man sie nicht gut kalt essen kann. Wenn man nicht alles auch einmal schafft, muss man sie auf jeden Fall wieder im Ofen aufwärmen und heiß verzehren. Ich habe hier als Belag Oliven, Kapern und Frühlingszwiebeln gewählt. Hier sind natürlich alle Möglichkeiten offen.

Zutaten für ein Backblech
  • 1 großer Kopf Blumenkohl
  • 1 Ei
  • 1/2 Tasse Ziegenfrischkäse
  • 1 TL getrockneten Oregano oder italienische Kräuter
  • 1 Tl Salz
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss

Den Ofen auf 250 ºC vorheizen. Nun den Blumenkohl vorbereiten. Dazu den Blumenkohl waschen, putzen und in grobe Stücke zerteilen. In Gemüsebrühe in 10-15 Minuten gar kochen. Das wasser abgießen und einige Minuten ausdampfen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel den Blumenkohl zerdrücken.
Nun kommt der wichtigste Teil: Den Blumenkohl-Brei auf ein Küchentuch geben, zusammenschlagen und so lange auswringen, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Es ist erstaunlich wie viel Flüssigkeit herauskommen wird. Die Masse ist jetzt sehr trocken... ähnlich wie ein Kartoffelteig.

Nun in einer Schüssel das Ei verquirlen und die restlichen Zutaten mit samt dem Blumenkohl-Brei zugeben. Alles sehr gut miteinander vermischen. Es entsteht eine streichfähige Masse ohne die typische Pizzateig-Konsistenz.

Die Masse nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in eine rechteckige Form pressen. Der Teig sollte ca. 1 Zentimeter hoch sein. Diesen Teig für 30-40 Minuten backen bis der Teig eine glodgelbe Farbe bekommt und sich eine leichte braune Kruste bildet.

Die fertieg Kruste mit den gewünschten Zutaten, z.B. Tomatensauce, Oliven, etc. und natürlich dem Käse belegen und für weitere 10-15 Minuten backen bis der Käse verlaufen ist und leicht Farbe bekommen hat. In Stücke schneiden und noch heiß servieren!

Zum Zeit sparen kann auch die doppelte Menge vorbereitet werden. Den Teig backen und mit den Zutaten belegen. Statt fertig zu backen nun aber die Pizza in Folie einpacken und einfrieren.

veganer Hackbraten oder Bean Meatloaf


















Hackbraten bietet sich super als Leftovers für die ersten Tage der Woche an. Daher habe ich nach einem vegetarischen Rezept mit meinen Lieblingsbohnen - black beans - gesucht und bin nach einiger Zeit (fast) fündig geworden. Das ursprüngliche Rezept hat zwar keine schwarzen Bohnen enthalten, die habe ich aber, zusammen mit einigen anderen Zutaten, einfach mit eingebaut. Die Kombination aus Bohnen gibt unterschiedliche Texturen. Die Kidneybohnen und auch die schwarzen Bohnen lassen sich sehr glatt pürieren. Die Kichererbsen bleiben immer etwas bissfester.
Es können aber auch alle anderen Arten von Bohnen kombiniert werden. Dazu passen sehr gut grüne Bohnen.

Zutaten für eine Kastenform (28 cm):
(wird ca. 5 cm hoch)
  • 1/2 Tasse Ketchup
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Tl Chilipulver oder Cayenne
  • 2 EL Senf
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 1 1/2 Tassen Haferflocken
  • 1/2 Tasse Walnüsse oder Sonnenblumenkerne
  • 1 mittelgroße bis große Zwiebel
  • 1/2 große grüne Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 EL (vegetarische) Worcestershire-Sauce
  • 1 El (Rauch-)Salz
  • Pfeffer
  • evtl. andere Gewürze nach Belieben, z.B. Barbecue, Cumin, Koriander
Die Bohnen am besten über Nach abtropfen lassen, damit sie keine zusätzliche Feuchtigkeit mit in die Masse bringen.
Den Ofen auf 190ºC vorheizen. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Glasur (Ketchup, Zucker, Chili, Senf und Wasser) in einer kleinen Schüssel glatt rühren und beiseite stellen.
Die Paprika, Zwiebel und den Knoblauch in Stücke schneiden. Nun in einem Mixer die Haferflocken klein hacken. Es sollte noch kein Pulver entstehen. Die Nüsse, Paprika- und Zwiebelwürfel und den Knoblauch zugeben und alles vermengen und glatt pürieren.
Zum Schluß die Bohnen, Worcestershire-Sauce und die Gewürze zugeben und mixen. Je nach gewünschter Konsistenz fein mahlen oder stückig belassen. Ich mag es, wenn noch ein bisschen Textur da ist.
Die Kastenform einfetten und die fertige Mischung löffelweise hineingeben. Am Ende die Form zum verdichten leicht auf die Arbeitsfläche klopfen und mit einem Löffel glatt streichen. Die Glasur darübergießen und im Ofen für ca. 50-60 Minuten backen bis die Glasur leicht karamelisiert ist und der Braten fest geworden ist.

Regenbogen-Gemüse-Salat


















Jede Form von Gemüsesalat ist eine Abwechslung zu grünem Salat, sättigt mehr und ist wie in diesem Fall auch noch sehr farbenfroh.
Das Tahini-Lemon-Dressing gibt dem Salat eine nussige Note.

Zutaten für 4 Personen
  • 1/4 Kopf Blaukraut
  • 1 Karotte
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 rote Paprika
  • 2 Handvoll Petersilie oder Dill
  • 1 Handvoll Nüsse (z.B. Sonnenblumenkerne, Haselnüsse, Sesam) nach Belieben 
  • 1 Portion Tahini-Lemon-Dressing

Karotte schälen und wie alle anderen Gemüse mit dem Hobel in dünne Streifen schneiden. Die Petersilie oder Dill fein hacken und alles in eine Schüssel geben und vermengen.
Für das Dressing den Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Mit den restlichen Zutaten zu einer geschmeidigen Sauce verrühren.
Das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben und nach Belieben mit Nüssen bestreuen.

Tikka Masala Linsen


Das schmeckt so gut wie es aussieht und geht auch noch super schnell. Durch die Linsen bekommt man eine gute Kohlenhydrat-Protein-Mischung, die einen satt macht.

Zutaten für 4 Personen
  • 2 El Kokosnussöl
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 El Tikka Masala Gewürzpaste
  • 1 Dose (pürierte oder stückige) Tomaten
  • 1 Tasse Kokosnussmilch
  • 1-2 Tassen Gemüsebrühe
  • 1 Tasse rote Linsen
  • 2 Handvoll roher Spinat
In einer Pfanne die kleingeschnittenen Zwiebeln ca. 4-5 Minuten glasig dünsten. Dann den Knoblauch dazu pressen und nochmals 1 Minute kochen.
Nun die Tikka Masala Sauce, die Tomatensauce und Kokosnussmilch zugeben und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und 1 Tasse Gemüsebrühe und die Linsen zugeben. Solange kochen bis die Linsen weich werden. Das sollte ca. 25 Minuten dauern. Wenn die Mischung zu trocken wird bevor die Linsen gar sind noch eine weitere Tasse Gemüsebrühe oder weniger zugeben.
Zum Schluß den Spinat in Streifen schneiden und unterheben. Nicht mehr kochen lassen, sondern direkt servieren.