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Acai-Chia Pudding















Acai-Beeren kenne ich von Acai-Bowls, die wir gerne in Hawaii zum Frühstück essen. Dabei werden die Beeren oft mit anderen Beeren und Nussmilch zu einem Brei püriert und eiskalt mit Nüssen und Obst belegt serviert.
Die Acai Beeren sind so gesund, weil sie einen hohen Gehalt an Antioxidantien haben. Sie enthalten sogar mehr als Preiselbeeren oder Orangen – aber nicht so viele wie zum Beispiel Heidelbeeren oder Sauerkirschen. Antioxidantien fangen freie Radikale, die sonst die Zellen angreifen würden. So können der Alterungsprozess verlangsamt oder Krankheiten verhindert werden. Außerdem enthalten Acai Beeren Vitamine, Mineralien und essentielle Fettsäuren wie zum Beispiel Öl- und Linolsäure.
Da ich aber zum Frühstück nichts eiskaltes Essen mag... nach TCM sollte man sogar eher warm frühstücken...habe ich nach einer Möglichkeit gesucht Acai-Beeren in einem Snack unterzubringen und habe dieses Rezept kreiert.
Acai-Püree gibt es bei uns tiefgefroren in kleinen Packungen, die ich kurz antauen lasse bevor ich sie verwende. Ich nehme immer die ungesüsste Variante und süsse selbst.

Zutaten für 3/4 l Acai-Pudding (8 Gläschen)

  • 2 Tassen Nussmilch
  • 1 Packung Acai-Püree (100 g)
  • 1 Tasse TK-Berren (gemischt mit Heidelbeeren, Erdbeeren und Himbeeren)
  • 1/2 Tasse Cashew-Butter oder gefrorene Kokosnuss (gibt es tiefgekühlt im Asia-Laden)
  • 3 El Agavendicksaft
  • 90-100 g Chia Samen

Alle Zutaten außer den Chia-Samen in einen Mixer geben, 15 Minuten antauen lassen und dann mixen. Nun die Chia-Samen in die Flüssigkeit geben (90 g wird etwas dünnflüssiger, 100 g fester), kurz umrühren und die Mischung in einer Schüssel im Kühlschrank für 4 Stunden quellen lassen.
Ich fühle den Pudding dann in kleine Einmachgläser, damit sich jeder einfach bedienen kann.
Hält sich für ca. 5 Tage im Kühlschrank.
Der Acai-Pudding schmeckt lecker mit Kokosflocken oder gerösteten Kokoschips oder mit frischem Obst wie Himbeeren, Kiwi, etc.

Schoko-Chia Pudding

Chia Pudding ist ein idealer Snack oder Nachspeise, vor allem nach einem carb-reichen Essen. Der Geschmack kann beliebig variiert werden. Die Chia-Samen sind die einzige Zutat, die konstant bleiben sollte. Die Samen sorgen nämlich fürs Andicken und sind wahre Energie-Speicher.
Sie enthalten mehr Kalzium als Milch, mehr Omega-3-Fettsäuren als frischer Fisch und sie sind prall gefüllt mit Antioxidantien.
Durch ihren hohen Proteingehalt – etwa 25 Prozent – sind sie ideal, um den Körper vor dem Sport mit lang anhaltender Energie zu versorgen oder um nach dem Sport die Speicher wieder aufzufüllen. Chia-Samen enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren, die vom Körper sofort von den Zellen aufgenommen und verwertet werden können.



















Die verdickenden Polysaccharidschichten und Faserstoffe der Chia-Samen bilden mit Flüssigkeit ein Gel, welches den enzymatischen Abbau der Kohlenhydrate im Magen hemmt. Dadurch wird der Körper konstant über längere Zeit mit Energie versorgt. Zusätzlich wird die Darmtätigkeit stimuliert und die Verdauung reguliert.

Ich habe immer reife Bananen daheim, indem ich sie einfriere, wenn sie richtig reif sind. Ich schäle sie dann und friere sie in einer Kunststofftüte nebeneinander ein. Wenn man sie klein schneiden möchte, um sie noch besser portionieren zu können, muss man darauf achten, dass sie beim Anfrieren nicht zusammen kleben.

Zutaten für ca. 1/2 l Schokoladen-Pudding (6 Gläschen)
  • 2 Tassen Mandel- oder andere Nussmilch; alternativ 1/2 Tasse Nüsse und 2 Tassen Wasser
  • 80-90 g Chai-Samen
  • 2 El Erdnussbutter
  • 1 reife Banane
  • 1/4 Tasse Cacao-Pulver
  • 2-3 El Agavendicksaft (je nach gewünschter Süße)
  • 2 El Cacao-Nibs (wer es mag)
Alle Zutaten außer den Chia-Samen in einen Mixer geben und vermengen bzw. die "Milch" herstellen. Nun die Chia-Samen in die Flüssigkeit geben (80 g wird etwas dünnflüssiger, 90 g fester), kurz umrühren. Wer mag kann jetzt die Cacao-Nibs unterrühren. Die werden dann beim Quellen etwas weicher. Die Mischung in einer Schüssel im Kühlschrank für 4 Stunden quellen lassen.
Ich fühle den Pudding dann in kleine Einmachgläser, damit sich jeder einfach bedienen kann...wie einen Yoghurt aus dem Kühlschrank zu nehmen.
Hält sich für ca. 5 Tage im Kühlschrank.
Der Schoko-Pudding schmeckt lecker mit gehackten Nüssen, z.B. Pecannüsse oder Haselnüsse, oder mit frischem Obst wie Himbeeren, anderen Beeren oder mehr Banane.

 

Lacinato-Kohl Salat

Kohl oder kale wird als absolutes Gesundheitsfood gehypt, aber was soll man tun, wenn man Kohl nicht so gerne mag? Das Problem hatte ich auch und deswegen habe ich nach einem Rezept gesucht, dass uns auch schmeckt.
In diesem Rezept wird der Lacinato-Kohl (auch Palmkohl genannt) mit Zitronensaft begoßen und dann für 1-2 Minuten mit den Händen durchgeknetet. dadurch wird er schön weich und bekömmlich und der Zitronensaft verbindet sich wunderbar mit dem Kohlgeschmack.
Hier ist ein Video wie die Blätter vom Strunk entfernt, geschnitten und geknetet werden:
Video-Anleitung



















Zutaten für 4 Personen

  • 1-2 Bund Palmkohl oder Lacinato-Kohl
  • 3 El frischgepresster Zitronensaft
  • 2 El Olivenöl
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer nach Belieben
  • ein paar Chili-Flakes
  • 1/2 Tasse frisch geriebener Parmesan
Den Kohl waschen und die Blätter vom Stengel entfernen. Dazu am hinteren Ende des Stengels fassen, Daumen und Zeigefinger an den Blattansatz legen und beim Zusammendrücken nach oben bewegen. Schon gehen die Blätter ganz leicht ab.
Die einzelnen Blätter nun aufeinander legen, zusammen rollen und die Rolle in 2 mm dünne Streifen schneiden. Solange wiederholen bis alle Blätter geschnitten sind.
Nun aus den restlichen Zutaten außer dem parmesan das Salatdressing machen. Über den Kohl in einer Salatschüssel geben und den Kohl für 1-2 Minuten mit den Händen "weich" kneten. 
Nun den Parmesan in die Schüssel geben, nochmals gut unterheben und für mindestens 5 Minuten ruhen lassen bevor er serviert wird. 
Dieser Salat kann auch ein paar Stunden im voraus gemacht werden.


Gerösteter Weißkohl mit Dijon-Senfsoße

Das ist ein wunderbar leichtes Essen für den Herbst. Die Röstaromen vom Weißkohl und die würzige Senfsoße geben dem Gericht einen tollen Kick.
Dazu kann man Kartoffeln jeder Art reichen oder man wählt einen größeren Kohlkopf aus und macht mehr Ecken.


















Zutaten für 4 Personen mit Beilage und 2 Personen ohne Beilage

  • 1/2 Kopf Weißkohl (ca. 750 g)
  • 1 El Olivenöl, am liebsten mit Knoblauch-Aroma
  • Salz und Pfeffer für den Kohl (nach Belieben)
  • 5 El Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 El Dijon-Senf (oder einen anderen mittelscharfen Senf)
  • 1/4 Tl Salz
  • 1/8 Tl Pfeffer
  • 1/2 Bund Schnittlauch (alternativ mag ich auch Dill)


Den Ofen auf 220ºC vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Weißkohlkopf in mindestens Achtel teilen und ein kleines Stück vom Strunk daran lassen, damit die Achtel im Ofen nicht auseinander fallen. Wir essen den Strunk dann auch mit.
 Mit einem Backpinsel von beiden Seiten mit Öl bepinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Achtel auf das Backblech legen und für 10-12 Minuten backen. Nun alle Achtel umdrehen. Dazu am besten einen Spatel nehmen, weil sie Blätter zum Teil schon etwas locker werden. Dann nochmal 8-10 Minuten von der anderen Seite rösten bis sie eine leicht braune Farbe haben.
In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch ganz fein hacken. Alle restlichen Zutaten außer dem Schnittlauch in einem kleinen Topf erwärmen bis die Butter ganz aufgeschmolzen ist. Wir verwenden die Soße so, sie kann aber auch mit einem Pürierstab noch glatt püriert werden.
Zum Servieren die Weißkohlecken mit der Soße Übergießen und mit Schnittlauch (oder Dill) bestreuen.

Mexikanische Auberginen mit Thymian-Mandel-Creme














Bei diesem Gericht kommt der Geschmack von Auberginen toll zur Geltung. Die Füllung ist sehr samtig und in dieser Version aus Vegan For Fit ist das Rezept vegan. Es kann aber auch zur Abwechslung mit Käse überbacken werden. Die Bohnen (selbst aus der Dose) sollten vor dem Kochen mindestens noch 1 Stunde in kaltem Wasser eingeweicht werden, damit sie besser verdaulich sind.

Zutaten für 4 Personen
  • 4 Auberginen
  • 4 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 8-10 getrocknete Tomaten in Öl
  • 425 g Kidneybohnen (1 Dose)
  • 100 g Tomatenmark
  • 2 Tl Agavendicksaft (oder Honig)
  • 120 g Mandelmus
  • 80 ml Wasser
  • 1 El Kreizkümmel
  • 1 El getrockneter Oregano
  • 1/2 Bund frischer Thymian
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Backofen auf 250ºC vorheizen. Auberginen halbieren und mit dem Messer das Fruchtfleich herauslösen, so dass noch eine ca. 5 mm dicker Rand übrig bleibt. Etwas Olivenöl mit Salz mischen und die Innenseite der Aubergine damit bestreichen. Mit der Innenseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für 15 Minuten in Ofen backen bis die Innenseite braun wird.
Inzwischen die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken. Die Chilischote nach Belieben entkernen, die Trennhäute entfernen (je mehr man verwendet, desto schärfer wird das Gericht) und fein hacken. Anschließend das Auberginen-Fruchtfleisch in Stücke schneiden und die abgetropften, getrockneten Tomaten klein schneiden.
Nun zuerst die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Öl anbraten bis sie Farbe bekommen. Dann die Chiliund den Kreuzkümmel für 2 Minuten mitbraten. Nun die Aubergine, getrocknete Tomaten und Oregano zugene und alles zusammen weitere 5-7 Minuten braten. Abschließend die Bohnen, das Tomatenmark und den Agavendicksaft zugeben, unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in die Aubergineschiffchen füllen, sobald diese fertig sind.
Nun das Mandelmus mit dem Wasser verrühren und den Thymian zugeben. Die Creme auf den Auberginen verteilen und für 8-10 Minuten überbacken.

Low Carb Pizza mit Blumenkohl



















Diese Pizza ist low carb und im Gegensatz zu vielen anderen Blumenkohl-Teig-Rezepten kann man diese Pizza sogar in die Hand nehmen. Allerdings fängt sie nach 30 Minuten an durchzuweichen, so dass man sie nicht gut kalt essen kann. Wenn man nicht alles auch einmal schafft, muss man sie auf jeden Fall wieder im Ofen aufwärmen und heiß verzehren. Ich habe hier als Belag Oliven, Kapern und Frühlingszwiebeln gewählt. Hier sind natürlich alle Möglichkeiten offen.

Zutaten für ein Backblech
  • 1 großer Kopf Blumenkohl
  • 1 Ei
  • 1/2 Tasse Ziegenfrischkäse
  • 1 TL getrockneten Oregano oder italienische Kräuter
  • 1 Tl Salz
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss

Den Ofen auf 250 ºC vorheizen. Nun den Blumenkohl vorbereiten. Dazu den Blumenkohl waschen, putzen und in grobe Stücke zerteilen. In Gemüsebrühe in 10-15 Minuten gar kochen. Das wasser abgießen und einige Minuten ausdampfen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel den Blumenkohl zerdrücken.
Nun kommt der wichtigste Teil: Den Blumenkohl-Brei auf ein Küchentuch geben, zusammenschlagen und so lange auswringen, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Es ist erstaunlich wie viel Flüssigkeit herauskommen wird. Die Masse ist jetzt sehr trocken... ähnlich wie ein Kartoffelteig.

Nun in einer Schüssel das Ei verquirlen und die restlichen Zutaten mit samt dem Blumenkohl-Brei zugeben. Alles sehr gut miteinander vermischen. Es entsteht eine streichfähige Masse ohne die typische Pizzateig-Konsistenz.

Die Masse nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in eine rechteckige Form pressen. Der Teig sollte ca. 1 Zentimeter hoch sein. Diesen Teig für 30-40 Minuten backen bis der Teig eine glodgelbe Farbe bekommt und sich eine leichte braune Kruste bildet.

Die fertieg Kruste mit den gewünschten Zutaten, z.B. Tomatensauce, Oliven, etc. und natürlich dem Käse belegen und für weitere 10-15 Minuten backen bis der Käse verlaufen ist und leicht Farbe bekommen hat. In Stücke schneiden und noch heiß servieren!

Zum Zeit sparen kann auch die doppelte Menge vorbereitet werden. Den Teig backen und mit den Zutaten belegen. Statt fertig zu backen nun aber die Pizza in Folie einpacken und einfrieren.

Regenbogen-Gemüse-Salat


















Jede Form von Gemüsesalat ist eine Abwechslung zu grünem Salat, sättigt mehr und ist wie in diesem Fall auch noch sehr farbenfroh.
Das Tahini-Lemon-Dressing gibt dem Salat eine nussige Note.

Zutaten für 4 Personen
  • 1/4 Kopf Blaukraut
  • 1 Karotte
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 rote Paprika
  • 2 Handvoll Petersilie oder Dill
  • 1 Handvoll Nüsse (z.B. Sonnenblumenkerne, Haselnüsse, Sesam) nach Belieben 
  • 1 Portion Tahini-Lemon-Dressing

Karotte schälen und wie alle anderen Gemüse mit dem Hobel in dünne Streifen schneiden. Die Petersilie oder Dill fein hacken und alles in eine Schüssel geben und vermengen.
Für das Dressing den Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Mit den restlichen Zutaten zu einer geschmeidigen Sauce verrühren.
Das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben und nach Belieben mit Nüssen bestreuen.

Tikka Masala Linsen


Das schmeckt so gut wie es aussieht und geht auch noch super schnell. Durch die Linsen bekommt man eine gute Kohlenhydrat-Protein-Mischung, die einen satt macht.

Zutaten für 4 Personen
  • 2 El Kokosnussöl
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 El Tikka Masala Gewürzpaste
  • 1 Dose (pürierte oder stückige) Tomaten
  • 1 Tasse Kokosnussmilch
  • 1-2 Tassen Gemüsebrühe
  • 1 Tasse rote Linsen
  • 2 Handvoll roher Spinat
In einer Pfanne die kleingeschnittenen Zwiebeln ca. 4-5 Minuten glasig dünsten. Dann den Knoblauch dazu pressen und nochmals 1 Minute kochen.
Nun die Tikka Masala Sauce, die Tomatensauce und Kokosnussmilch zugeben und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und 1 Tasse Gemüsebrühe und die Linsen zugeben. Solange kochen bis die Linsen weich werden. Das sollte ca. 25 Minuten dauern. Wenn die Mischung zu trocken wird bevor die Linsen gar sind noch eine weitere Tasse Gemüsebrühe oder weniger zugeben.
Zum Schluß den Spinat in Streifen schneiden und unterheben. Nicht mehr kochen lassen, sondern direkt servieren.