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Vegane Brühe ähnlich wie Bone Broth










Bone broth ist in aller Munde und wird vor allem für seine Collagen-bildenden Eigenschaften gelobt. Für Vegetarier und Veganer hat die Bloggerin von Wallflower Kitchen eine Alternative gefunden. Ich nehme mir die Brühe manchmal als Mittagessen auf die Arbeit mit.

Alle Zutaten werden mit Schale verwendet, solange man diese in Bio-Qualität gekauft hat.

Zutaten für ca. 4 Liter Suppe

  • 3 Liter Wasser
  • 1 El Kokosnussöl
  • 1 rote Zwiebel mit Schale
  • 1 zerdrückte Knoblauchknolle
  • 1 Chili-Schote mit Kernen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer mit Schale
  • 1 Tasse Grünzeug wie Spinat oder Kohl
  • 3-4 Tassen Gemüse und Schalen, z.B. Karotten, Lauch, Blaukraut, Fenchel, Sellerie,...
  • 1/2 Tasse getrocknete Shiitake
  • 30 g getrocknete Wakame-Algen
  • 1 El Pfefferkörner
  • 1/2 Tl Wacholderbeeren
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1-2 EL Kurkuma
Alle Zutaten in einem Topf zum Kochen bringen und dann mit Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen. Die Flüssigkeit auffangen und die festen Reste entfernen.
Mit frischen Kräutern servieren.
Die Suppe kann gut für einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Fenchelsuppe

Fenchelsuppe ist gut für die Leber und Nieren. Mit einem hochtourigen Mixer wie dem Vitamix kann die Sahne weggelassen werden. Die Suppe wird auch so cremig genug. Dadurch ist die Suppe vegan und basisch.


















Zutaten für 4 Personen

  • 1 mittelgrosse Zwiebel 
  • 2 mittelgrosse Fenchelknollen + Fenchelgrün
  • 3 mittelgrosse Möhren 
  • 3 mittelgrosse Kartoffeln 
  • 1 kleine Stange Lauch 
  • 100 g Sellerieknolle 
  • 2 EL Kokosöl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Optional: 200 ml Hafersahne

Die Zweibel klein schneiden und im Öl anbraten bis sie leicht braune Farbe haben. Das Gemüse in Würfel oder Ringe (Lauch) schneiden. Zu den Zwiebeln geben und 5 Minuten mitdünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 15 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Suppe in einen Mixer geben und pürieren. Mit Gewürzen abschmecken und mit Fenchelgrün bestreuen. Die Suppe kann direkt aus dem Mixer serviert werden.

Gemüsebratlinge

Diese Gemüsebratlinge sind sehr leicht und durch den gemahlenen Leinsamen vegan. Statt Paprika und Erbsen kann auch anderes kleingeschnittenes Gemüse verwendet werden. Dazu passt gut eine Tomatensoße oder Ketchup und natürlich auch ein grüner Salat.


















4 Personen

  • 250 g Kartoffeln
  • 60 g Sellerie
  • ½ rote Paprika
  • 50 g TK Erbsen
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • ½ Bund Petersilie
  • ¼ TL Muskatnuss
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL Kurkuma
  • ½ TL Senf
  • 2 EL gemahlene Leinsamen
  • 4 EL Haferflocken
  • 3 EL Raps- oder hitzebeständiges Öl
  • geröstetes Dinkelmehl oder Dinkel-Paniermehl

Kartoffeln und Sellerie schälen, in Würfel schneiden und mit der Brühe in einen Topf mit Wasser geben. In etwa 20 Minuten gar kochen, abgiessen und auskühlen lassen. Wenn die Kartoffeln ausgekühlt sind, mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.
Paprika klein schneiden und mit Erbsen mischen. Alle anderen Zutaten (ausser Öl und Paniermehl) hinzugeben und mit einer Spatel oder den Händen durchmischen. Die Masse hat die richtige Konsistenz, wenn sie klebrig ist.
Mit einem Teelöffel einen Klumpen abstechen und in das Paniermehl fallen lassen. Paniermehl darauf und von allen Seiten auf der Masse verteilen. Jetzt klebt die Masse nicht mehr und kann in dem Paniermehl zu einem Bratling flach gedrückt werden.
Die Bratlinge in einer Pfanne in Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Ofengemüse mit Pastinaken, Karotten und Süsskartoffeln

Diese Gemüse haben einen leicht süsslichen Geschmack, der durch das Braten im Ofen noch verstärkt wird. Am liebsten habe ich lila Süsskartoffeln, die aus Hawaii stammen und auch in Kalifornien zu kaufen sind. Es kann aber sein, dass es sie noch nicht überall gibt.
Dazu passt ein grüner Salat oder eine Tomatensoße.



















Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Pastinaken
  • 300 g Karotten (orange und rot)
  • 300 g Süsskartoffeln (orange und/oder lila)
  • 5 EL Kokosöl
  • Salz
  • 1/2 Tl Koriander
  • 1/2 Tl Cumin
  • 1/2 Tl geräucherter Paprika
  • 1 Prise Vanille
  • 3 Zweige Rosmarin 
  • ungeschälte Mandeln

Den Backofen auf 200° C vorheizen. Das Gemüse in Stifte schneiden. Kokosöl im Ofen schmelzen, Rosmarin sehr fein hacken und zusammen mit den Gewürzen zum Öl geben. Die Gemüsestifte im Öl wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und etwa 30 Minuten im Ofen garen.
Mandeln grob hacken und für die restlichen 5 Minuten über das Gemüse streuen und im Ofen mit rösten.

Brokkolisuppe

Diese Suppe ist basisch und enthält viel Petersilie. Wenn ein hochtouriger Mixer (z.B. Vitamixer) zum Pürieren Verwendung findet, wird die Suppe so cremig, dass keine Sahne verwendet werden muss.
Ohne Sahne bzw. mit pflanzlicher Sahne ist die Suppe nicht nur vegan, sondern auch basisch.


















Zutaten für 2 Personen
  • 500 g Brokkoli
  • 1 Kartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 1l Gemüsebrühe
  • 2 EL Kokosöl
  • Salz
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 TL Currypulver
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Mandelsplitter
  • Optional: 100 ml Hafersahne
Die Zwiebel würfeln, den Knoblauch pressen und in Kokosöl anbraten bis beides leichte Farbe bekommt. Kartoffel und Brokkoli in Stücke schneiden. Vom Brokkoli eine Handvoll Röschen zurückbehalten und fein hacken. Die Stücke sollten nicht länger als 1 cm sein.
Die Kartoffel- und Brokkolistücke in den Topf geben, 1 Minute mit anbraten und dann mit heisser Gemüsebrühe angiessen. Gleich salzen und für 8-10 Minuten köcheln bis die Kartoffeln gar sind.
Den Topfinhalt in den Mixer geben, ganze Petersilie mit Stängeln und Currypulver zugeben und fein pürieren. Flüssigkeit zurück in den Topf geben, die restlichen Brokkolistücke zugeben und 5 Minuten ziehen lassen. Dabei garen die Brokkolistücke nach. Sie sollten aber noch bissfest sein.
Die Suppe mit Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit Mandelsplittern garnieren.  

Tahini-Lemon-Dressing


















Dieses Dressing wird durch das Tahini (Sesambutter) richtig schön cremig und ist dadurch eine tolle vegane Alternative zu Salat-Dressings mit Joghurt oder Sahne. Passt ideal zum Regenbogen-Gemüse-Salat.

Zutaten für Tahini-Lemon-Dressing
  • 1/8 Tasse Tahini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/8 Tasse frisch gepresster Zitronensaft
  • 1/8 Tasse Olivenöl
  • 1/2 Tl Salz
  • Pfeffer

Den Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Mit den restlichen Zutaten zu einer geschmeidigen Sauce verrühren.Das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben.