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Vegane Brühe ähnlich wie Bone Broth










Bone broth ist in aller Munde und wird vor allem für seine Collagen-bildenden Eigenschaften gelobt. Für Vegetarier und Veganer hat die Bloggerin von Wallflower Kitchen eine Alternative gefunden. Ich nehme mir die Brühe manchmal als Mittagessen auf die Arbeit mit.

Alle Zutaten werden mit Schale verwendet, solange man diese in Bio-Qualität gekauft hat.

Zutaten für ca. 4 Liter Suppe

  • 3 Liter Wasser
  • 1 El Kokosnussöl
  • 1 rote Zwiebel mit Schale
  • 1 zerdrückte Knoblauchknolle
  • 1 Chili-Schote mit Kernen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer mit Schale
  • 1 Tasse Grünzeug wie Spinat oder Kohl
  • 3-4 Tassen Gemüse und Schalen, z.B. Karotten, Lauch, Blaukraut, Fenchel, Sellerie,...
  • 1/2 Tasse getrocknete Shiitake
  • 30 g getrocknete Wakame-Algen
  • 1 El Pfefferkörner
  • 1/2 Tl Wacholderbeeren
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1-2 EL Kurkuma
Alle Zutaten in einem Topf zum Kochen bringen und dann mit Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen. Die Flüssigkeit auffangen und die festen Reste entfernen.
Mit frischen Kräutern servieren.
Die Suppe kann gut für einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Roasted corn and black bean Salsa












Diese Salsa haben wir oft bei Trader Joe's gekauft. Wenn ich im Sommer Tomaten übrig habe, ist das auch eine gute Einmach-Idee, wenn man schon genug Tomatensauce hat. Perfekt für eine Sommerparty mit Tortillas Chips.

Zutaten für 4 x 250 g Gläser

  • 10 große Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Paprika (grün oder orange)
  • 8 Knoblauchzehen
  • 1 Jalapeno oder Adobe Chipotle Chile
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1/2 Tasse geschnittene Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Tasse gehackter frischer Koriander
  • 1/4 Tasse Apfelessig
  • Saft einer Limette
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
Die Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Knoblauchzehen und Jalapeno grob hacken und bei 200ºC für 30 Minuten im Backofen grillen. Wenn nötig, die Zutaten auf zwei Bleche verteilen.
In der Zwischenzeit den Mais mit wenig Öl oder ganz ohne anrösten. Dazu so lange rühren bis die Feuchtigkeit verdampft ist und die Körner anfangen Farbe zu bekommen. Ich warte ganz gerne bis sie eine braune Farbe bekommen. Nun die Hitze reduzieren, alle anderen Zutaten zugeben und unterrühren.
Die Tomaten-Mischung in einen Mixer wie den Vitamix geben und glatt pürieren. Wer mag kann es auch stückig belassen. Die Tomatenmischung zum Mais in der Pfanne geben und alles gut verrühren. Noch einmal aufkochen und dann in heiße Gläser füllen, verschliessen und umgedreht auskühlen lassen.


Quinoa-Edamame Salat















Dieser Salat ist wie viele Salate vegan und kann durch das viele Gemüse als Hauptgericht gegessen werden. Wir essen ihn einfach so als Abendessen, aber er kann auch gut mit Brot kombiniert werden.

Zutaten für 4 Personen:

  • 2/3 Tassen Quinoa
  • 1 1/3 Tassen Wasser
  • etwas Salz
  • 1 Tasse Mais
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1 1/2 Tassen geschälte Edamame (meist tiefgefroren)
  • 1 große rote Paprika
  • 3-4 Frühlingszwiebeln
  • 1/4 Bund frischer Koriander
  • 6 El Zitronensaft
  • 1/4 Tasse Sojasauce
  • 2 El mittelscharfer Senf
  • 2 El Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen
Den Quinoa waschen, mit dem Wasser und Salz in einen Topf geben und 15 Minuten kochen bis das Wasser aufgesaugt ist. Dann zur Seite stellen.
In der Zwischenzeit Wasser mit Salz zum Kochen bringen und alle gefrorenen Zutaten 3-4 Minuten (oder nach Packungsangabe) garen. 
Nun das Dressing anrühren indem der Zitronensaft, Senf, Öl, die Sojasauce und der gepresste Knoblauch gemischt werden.
Paprika, Frühlingszwiebeln und Koriander klein würfeln oder hacken und alle Gemüse, Kräuter und den Quinoa in das Dressing geben. Es kann auch noch lauwarm sein.
Der Salat kann auch gut ein paar Stunden vor dem Essen zubereitet werden und durchziehen.

Acai-Chia Pudding















Acai-Beeren kenne ich von Acai-Bowls, die wir gerne in Hawaii zum Frühstück essen. Dabei werden die Beeren oft mit anderen Beeren und Nussmilch zu einem Brei püriert und eiskalt mit Nüssen und Obst belegt serviert.
Die Acai Beeren sind so gesund, weil sie einen hohen Gehalt an Antioxidantien haben. Sie enthalten sogar mehr als Preiselbeeren oder Orangen – aber nicht so viele wie zum Beispiel Heidelbeeren oder Sauerkirschen. Antioxidantien fangen freie Radikale, die sonst die Zellen angreifen würden. So können der Alterungsprozess verlangsamt oder Krankheiten verhindert werden. Außerdem enthalten Acai Beeren Vitamine, Mineralien und essentielle Fettsäuren wie zum Beispiel Öl- und Linolsäure.
Da ich aber zum Frühstück nichts eiskaltes Essen mag... nach TCM sollte man sogar eher warm frühstücken...habe ich nach einer Möglichkeit gesucht Acai-Beeren in einem Snack unterzubringen und habe dieses Rezept kreiert.
Acai-Püree gibt es bei uns tiefgefroren in kleinen Packungen, die ich kurz antauen lasse bevor ich sie verwende. Ich nehme immer die ungesüsste Variante und süsse selbst.

Zutaten für 3/4 l Acai-Pudding (8 Gläschen)

  • 2 Tassen Nussmilch
  • 1 Packung Acai-Püree (100 g)
  • 1 Tasse TK-Berren (gemischt mit Heidelbeeren, Erdbeeren und Himbeeren)
  • 1/2 Tasse Cashew-Butter oder gefrorene Kokosnuss (gibt es tiefgekühlt im Asia-Laden)
  • 3 El Agavendicksaft
  • 90-100 g Chia Samen

Alle Zutaten außer den Chia-Samen in einen Mixer geben, 15 Minuten antauen lassen und dann mixen. Nun die Chia-Samen in die Flüssigkeit geben (90 g wird etwas dünnflüssiger, 100 g fester), kurz umrühren und die Mischung in einer Schüssel im Kühlschrank für 4 Stunden quellen lassen.
Ich fühle den Pudding dann in kleine Einmachgläser, damit sich jeder einfach bedienen kann.
Hält sich für ca. 5 Tage im Kühlschrank.
Der Acai-Pudding schmeckt lecker mit Kokosflocken oder gerösteten Kokoschips oder mit frischem Obst wie Himbeeren, Kiwi, etc.

Schoko-Chia Pudding

Chia Pudding ist ein idealer Snack oder Nachspeise, vor allem nach einem carb-reichen Essen. Der Geschmack kann beliebig variiert werden. Die Chia-Samen sind die einzige Zutat, die konstant bleiben sollte. Die Samen sorgen nämlich fürs Andicken und sind wahre Energie-Speicher.
Sie enthalten mehr Kalzium als Milch, mehr Omega-3-Fettsäuren als frischer Fisch und sie sind prall gefüllt mit Antioxidantien.
Durch ihren hohen Proteingehalt – etwa 25 Prozent – sind sie ideal, um den Körper vor dem Sport mit lang anhaltender Energie zu versorgen oder um nach dem Sport die Speicher wieder aufzufüllen. Chia-Samen enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren, die vom Körper sofort von den Zellen aufgenommen und verwertet werden können.



















Die verdickenden Polysaccharidschichten und Faserstoffe der Chia-Samen bilden mit Flüssigkeit ein Gel, welches den enzymatischen Abbau der Kohlenhydrate im Magen hemmt. Dadurch wird der Körper konstant über längere Zeit mit Energie versorgt. Zusätzlich wird die Darmtätigkeit stimuliert und die Verdauung reguliert.

Ich habe immer reife Bananen daheim, indem ich sie einfriere, wenn sie richtig reif sind. Ich schäle sie dann und friere sie in einer Kunststofftüte nebeneinander ein. Wenn man sie klein schneiden möchte, um sie noch besser portionieren zu können, muss man darauf achten, dass sie beim Anfrieren nicht zusammen kleben.

Zutaten für ca. 1/2 l Schokoladen-Pudding (6 Gläschen)
  • 2 Tassen Mandel- oder andere Nussmilch; alternativ 1/2 Tasse Nüsse und 2 Tassen Wasser
  • 80-90 g Chai-Samen
  • 2 El Erdnussbutter
  • 1 reife Banane
  • 1/4 Tasse Cacao-Pulver
  • 2-3 El Agavendicksaft (je nach gewünschter Süße)
  • 2 El Cacao-Nibs (wer es mag)
Alle Zutaten außer den Chia-Samen in einen Mixer geben und vermengen bzw. die "Milch" herstellen. Nun die Chia-Samen in die Flüssigkeit geben (80 g wird etwas dünnflüssiger, 90 g fester), kurz umrühren. Wer mag kann jetzt die Cacao-Nibs unterrühren. Die werden dann beim Quellen etwas weicher. Die Mischung in einer Schüssel im Kühlschrank für 4 Stunden quellen lassen.
Ich fühle den Pudding dann in kleine Einmachgläser, damit sich jeder einfach bedienen kann...wie einen Yoghurt aus dem Kühlschrank zu nehmen.
Hält sich für ca. 5 Tage im Kühlschrank.
Der Schoko-Pudding schmeckt lecker mit gehackten Nüssen, z.B. Pecannüsse oder Haselnüsse, oder mit frischem Obst wie Himbeeren, anderen Beeren oder mehr Banane.

 

Fenchelsuppe

Fenchelsuppe ist gut für die Leber und Nieren. Mit einem hochtourigen Mixer wie dem Vitamix kann die Sahne weggelassen werden. Die Suppe wird auch so cremig genug. Dadurch ist die Suppe vegan und basisch.


















Zutaten für 4 Personen

  • 1 mittelgrosse Zwiebel 
  • 2 mittelgrosse Fenchelknollen + Fenchelgrün
  • 3 mittelgrosse Möhren 
  • 3 mittelgrosse Kartoffeln 
  • 1 kleine Stange Lauch 
  • 100 g Sellerieknolle 
  • 2 EL Kokosöl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Optional: 200 ml Hafersahne

Die Zweibel klein schneiden und im Öl anbraten bis sie leicht braune Farbe haben. Das Gemüse in Würfel oder Ringe (Lauch) schneiden. Zu den Zwiebeln geben und 5 Minuten mitdünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 15 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Suppe in einen Mixer geben und pürieren. Mit Gewürzen abschmecken und mit Fenchelgrün bestreuen. Die Suppe kann direkt aus dem Mixer serviert werden.

Gemüsebratlinge

Diese Gemüsebratlinge sind sehr leicht und durch den gemahlenen Leinsamen vegan. Statt Paprika und Erbsen kann auch anderes kleingeschnittenes Gemüse verwendet werden. Dazu passt gut eine Tomatensoße oder Ketchup und natürlich auch ein grüner Salat.


















4 Personen

  • 250 g Kartoffeln
  • 60 g Sellerie
  • ½ rote Paprika
  • 50 g TK Erbsen
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • ½ Bund Petersilie
  • ¼ TL Muskatnuss
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL Kurkuma
  • ½ TL Senf
  • 2 EL gemahlene Leinsamen
  • 4 EL Haferflocken
  • 3 EL Raps- oder hitzebeständiges Öl
  • geröstetes Dinkelmehl oder Dinkel-Paniermehl

Kartoffeln und Sellerie schälen, in Würfel schneiden und mit der Brühe in einen Topf mit Wasser geben. In etwa 20 Minuten gar kochen, abgiessen und auskühlen lassen. Wenn die Kartoffeln ausgekühlt sind, mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.
Paprika klein schneiden und mit Erbsen mischen. Alle anderen Zutaten (ausser Öl und Paniermehl) hinzugeben und mit einer Spatel oder den Händen durchmischen. Die Masse hat die richtige Konsistenz, wenn sie klebrig ist.
Mit einem Teelöffel einen Klumpen abstechen und in das Paniermehl fallen lassen. Paniermehl darauf und von allen Seiten auf der Masse verteilen. Jetzt klebt die Masse nicht mehr und kann in dem Paniermehl zu einem Bratling flach gedrückt werden.
Die Bratlinge in einer Pfanne in Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Ofengemüse mit Pastinaken, Karotten und Süsskartoffeln

Diese Gemüse haben einen leicht süsslichen Geschmack, der durch das Braten im Ofen noch verstärkt wird. Am liebsten habe ich lila Süsskartoffeln, die aus Hawaii stammen und auch in Kalifornien zu kaufen sind. Es kann aber sein, dass es sie noch nicht überall gibt.
Dazu passt ein grüner Salat oder eine Tomatensoße.



















Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Pastinaken
  • 300 g Karotten (orange und rot)
  • 300 g Süsskartoffeln (orange und/oder lila)
  • 5 EL Kokosöl
  • Salz
  • 1/2 Tl Koriander
  • 1/2 Tl Cumin
  • 1/2 Tl geräucherter Paprika
  • 1 Prise Vanille
  • 3 Zweige Rosmarin 
  • ungeschälte Mandeln

Den Backofen auf 200° C vorheizen. Das Gemüse in Stifte schneiden. Kokosöl im Ofen schmelzen, Rosmarin sehr fein hacken und zusammen mit den Gewürzen zum Öl geben. Die Gemüsestifte im Öl wälzen und auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und etwa 30 Minuten im Ofen garen.
Mandeln grob hacken und für die restlichen 5 Minuten über das Gemüse streuen und im Ofen mit rösten.

Brokkolisuppe

Diese Suppe ist basisch und enthält viel Petersilie. Wenn ein hochtouriger Mixer (z.B. Vitamixer) zum Pürieren Verwendung findet, wird die Suppe so cremig, dass keine Sahne verwendet werden muss.
Ohne Sahne bzw. mit pflanzlicher Sahne ist die Suppe nicht nur vegan, sondern auch basisch.


















Zutaten für 2 Personen
  • 500 g Brokkoli
  • 1 Kartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 1l Gemüsebrühe
  • 2 EL Kokosöl
  • Salz
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 TL Currypulver
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Mandelsplitter
  • Optional: 100 ml Hafersahne
Die Zwiebel würfeln, den Knoblauch pressen und in Kokosöl anbraten bis beides leichte Farbe bekommt. Kartoffel und Brokkoli in Stücke schneiden. Vom Brokkoli eine Handvoll Röschen zurückbehalten und fein hacken. Die Stücke sollten nicht länger als 1 cm sein.
Die Kartoffel- und Brokkolistücke in den Topf geben, 1 Minute mit anbraten und dann mit heisser Gemüsebrühe angiessen. Gleich salzen und für 8-10 Minuten köcheln bis die Kartoffeln gar sind.
Den Topfinhalt in den Mixer geben, ganze Petersilie mit Stängeln und Currypulver zugeben und fein pürieren. Flüssigkeit zurück in den Topf geben, die restlichen Brokkolistücke zugeben und 5 Minuten ziehen lassen. Dabei garen die Brokkolistücke nach. Sie sollten aber noch bissfest sein.
Die Suppe mit Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit Mandelsplittern garnieren.  

Tahini-Lemon-Dressing


















Dieses Dressing wird durch das Tahini (Sesambutter) richtig schön cremig und ist dadurch eine tolle vegane Alternative zu Salat-Dressings mit Joghurt oder Sahne. Passt ideal zum Regenbogen-Gemüse-Salat.

Zutaten für Tahini-Lemon-Dressing
  • 1/8 Tasse Tahini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/8 Tasse frisch gepresster Zitronensaft
  • 1/8 Tasse Olivenöl
  • 1/2 Tl Salz
  • Pfeffer

Den Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Mit den restlichen Zutaten zu einer geschmeidigen Sauce verrühren.Das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Mango Mousse














Das ist eine sehr fruchtige, vegane Nachspeise. Geht sehr schnell und ist doch raffiniert. Im originalrezept wird das Dessert mit Papaya zubereitet. Mit Mango schmeckt es ebenfalls sehr gut. Wichtig ist vielmehr, dass man reife Früchte bekommt.
Durch den Chia-Samen dickt das Mousse leicht an.

Zutaten für 4 Personen
  • 2 reife Mangos oder Papayas
  • 1 El Cashewmus
  • 2 El Chia-Samen (idealerweise gemahlen)
  • 4 Datteln
  • 1/4 Tl Kardamon
  • 1 Prise Salz
  • 1 Granatapfel
  • 60 g gehackte Pistazien
Die Früchte schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. alle weiteren Zutaten zugeben und mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einer glatten Masse pürieren. In Servierschalen aufteilen und kühl stellen. Mit Granatapfelkernen und gehackten Pistazien bestreut servieren. 

Mexikanische Auberginen mit Thymian-Mandel-Creme














Bei diesem Gericht kommt der Geschmack von Auberginen toll zur Geltung. Die Füllung ist sehr samtig und in dieser Version aus Vegan For Fit ist das Rezept vegan. Es kann aber auch zur Abwechslung mit Käse überbacken werden. Die Bohnen (selbst aus der Dose) sollten vor dem Kochen mindestens noch 1 Stunde in kaltem Wasser eingeweicht werden, damit sie besser verdaulich sind.

Zutaten für 4 Personen
  • 4 Auberginen
  • 4 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 8-10 getrocknete Tomaten in Öl
  • 425 g Kidneybohnen (1 Dose)
  • 100 g Tomatenmark
  • 2 Tl Agavendicksaft (oder Honig)
  • 120 g Mandelmus
  • 80 ml Wasser
  • 1 El Kreizkümmel
  • 1 El getrockneter Oregano
  • 1/2 Bund frischer Thymian
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Backofen auf 250ºC vorheizen. Auberginen halbieren und mit dem Messer das Fruchtfleich herauslösen, so dass noch eine ca. 5 mm dicker Rand übrig bleibt. Etwas Olivenöl mit Salz mischen und die Innenseite der Aubergine damit bestreichen. Mit der Innenseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für 15 Minuten in Ofen backen bis die Innenseite braun wird.
Inzwischen die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken. Die Chilischote nach Belieben entkernen, die Trennhäute entfernen (je mehr man verwendet, desto schärfer wird das Gericht) und fein hacken. Anschließend das Auberginen-Fruchtfleisch in Stücke schneiden und die abgetropften, getrockneten Tomaten klein schneiden.
Nun zuerst die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Öl anbraten bis sie Farbe bekommen. Dann die Chiliund den Kreuzkümmel für 2 Minuten mitbraten. Nun die Aubergine, getrocknete Tomaten und Oregano zugene und alles zusammen weitere 5-7 Minuten braten. Abschließend die Bohnen, das Tomatenmark und den Agavendicksaft zugeben, unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in die Aubergineschiffchen füllen, sobald diese fertig sind.
Nun das Mandelmus mit dem Wasser verrühren und den Thymian zugeben. Die Creme auf den Auberginen verteilen und für 8-10 Minuten überbacken.

Enoki mit Pak Choi Salat















Wer hätte gedacht, dass Pilze so knusprig werden können und man Pak Choi roh essen kann. Die Pilze sind sehr knusprig und das Dressing für den Pak Choi herrlich erfrischend. Eine super Kombi von Veggie.es!
Das war unsere Vorspeise bei Mama's Geburtstagsmenü. Die Enoki-Pilze sind einfach der Hit und passen auch gut zu jedem anderen Salat. Durch das Backen im Erdnussöl bekommen sie eine tolle nussige Note!

Zutaten für 1 Portion
  • 100 Gramm Enoki-Pilze aus dem Asia-Laden
  • 3-4 Baby-Pak Choi oder 1-2 normale Größe (ebenfalls aus dem Asia-Laden)
  • 4 EL Erdnussöl
  • Meersalz
  • evtl. Cayenne-Pulver
  • 2 EL Reisessig (oder Zitronensaft)
  • 1 EL frischer Zitronensaft 
  • 1 EL Sojasoße
  • Meersalz
  • 1 EL Sesamkörner (geröstet)
Den Bachofen auf 180ºC vorheizen. 2 El Erdnussöl, Salz und Cayenne-Pfeffer in einer flachen Schale zu einer Marinade vermischen. Die Wurzeln von den Pilzen großzügig wegschneiden und vereinzeln. In die Marinade geben und umheben bis die Pilze gleichmäßig benetzt sind. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Die Pilze sollten dabei schön locker über das Blech verteilt werden und nicht zu stark aufeinander liegen.
Enoki 20-25 Minuten im Ofen backen, bis sie alle schön golden braun sind. In der Zwischenzeit kann der Pak Choi-Salat vorbereitet werden.
Den Pak Choi waschen und die harten Strunkteile entfernen. Größere Blätter klein schneiden und die feinen Blätter so belassen. Aus den restlichen 2 El Erdnussöl, Reisessig, Zitronensaft, Sojasoße und einer kleinen Prise Meersalz  ein Dressing anrühren. Pak Choi im Dressing wenden, auf einem Teller anrichten und mit gerösteten Sesamkörnern bestreuen.
Nach 20 Minuten Backzeit sollte man die Pilze im Ofen beobachten, da der Grad zwischen “knusprig” und “verbrannt” sehr eng ist. Wenn die Pilze wie auf dem Bild ausschauen, aus dem Ofen nehmen und neben dem Salat anrichten.


Vegane Chocolate Muffins


















Diese Muffins sind perfekt für Schokogelüste an Tagen, an denen man keine frischen Zutaten wie Eier im Haus hat... oder einfach nur vegan genießen will. Ich habe eine Handvoll Schokostücke und eine Handvoll gehackte Walnüsse untergehoben. Das kann nach Belieben variiert werden. Ich mag die Schokostücke gerne etwas größer, dass sie im Muffin noch spürbar sind.

Zutaten für 12 Stück
  • 1 1/2 Tassen Apfelbrei (ungesüßt)
  • 1 1/2 El Kokosöl
  • 3/4 Tasse Zucker oder Xylit
  • 1 1/4 Tassen Mehl 
  • 1/3 Tasse Kakaopulver
  • 3 El Backpulver
  • 1/2 Tl Salz
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1 Tl Vanille
  • 1/2 Tasse Schokoladenstücke und/oder Nüsse 
Den Backofen auf 200ºC vorheizen. Alle trockenen Zutaten bis auf die Schokostücke und Nüsse vermischen. Ebenfalls alle feuchten Zutaten miteinander vermischen.
Nun die feuchten Zutaten unter die trockenen mischen und alles gut vermengen. Der Teig sieht eher dick und trocken aus. Wichtig ist, dass alles gut vermischt ist.
Zum Schluss die Schokolade und Nüsse unterheben.
Den Teig in eine Muffinform oder Papierförmchen füllen und für 20-25 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Oberseite gerade fest ist. Sie sollten nicht zu trocken werden.
Am besten 10 Minuten abkühlen lassen und warm genießen.
Sie können natürlich auch einige Tage gelagert werden. Dann müssen sie aber vor dem Austrocknen geschützt luftdicht gelagert werden.

Couscous - Salat mit Cashews


















Diesen "Salat" hat uns Nadine im Sommer zum Grillen mitgebracht. Er ist nicht nur super lecker und schnell zubereitet, er eignet sich auch hervorragend zum Vorbereiten und Mitnehmen auf die Arbeit.

Zutaten für 4 Personen
  • 1-2 unbehandelte Zitronen
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 150 g Couscous
  • 2 Paprika
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Bund Petersilie
  • 4 El Öl
  • 2 Tl Harissa-Gewürzmischung
  • 100 g Cashewkerne
  • Salz
  • Pfeffer
Zitronen heiß abwaschen und abtrocknen. Von einer Zitrone die Schale fein reiben und auspressen. Die Gemüsebrühe erhitzen, Zitronensaft und -schale zugeben und unter den Couscous mischen. Bei Bedarf am Ende noch mehr Zitronensaft zugeben. Alles 15 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit Paprika in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebel der Länge nach halbieren und in feine Halbringe schneiden. Den Großteil der Petersilie fein hacken, den Rest grob zerteilen.
Gemüse unter den Couscous heben. Mit Öl, Harissa, Salz und Pfeffer würzen und ebenfalls gut vermengen.
Zum Schluß die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie leicht braungefärbt sind. Die Hälfte der Nüsse zum Salat geben und unter heben.
Den Salat für mindestens 3 Stunden ziehen lassen. Am besten schmeckt er am nächsten Tag. Bei Bedarf noch etwas Öl oder Zitronensaft zugeben.
Kurz vor dem Servieren die restlichen Cashewnüsse zugeben und noch einmal durchmischen.

veganer Hackbraten oder Bean Meatloaf


















Hackbraten bietet sich super als Leftovers für die ersten Tage der Woche an. Daher habe ich nach einem vegetarischen Rezept mit meinen Lieblingsbohnen - black beans - gesucht und bin nach einiger Zeit (fast) fündig geworden. Das ursprüngliche Rezept hat zwar keine schwarzen Bohnen enthalten, die habe ich aber, zusammen mit einigen anderen Zutaten, einfach mit eingebaut. Die Kombination aus Bohnen gibt unterschiedliche Texturen. Die Kidneybohnen und auch die schwarzen Bohnen lassen sich sehr glatt pürieren. Die Kichererbsen bleiben immer etwas bissfester.
Es können aber auch alle anderen Arten von Bohnen kombiniert werden. Dazu passen sehr gut grüne Bohnen.

Zutaten für eine Kastenform (28 cm):
(wird ca. 5 cm hoch)
  • 1/2 Tasse Ketchup
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Tl Chilipulver oder Cayenne
  • 2 EL Senf
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 1 1/2 Tassen Haferflocken
  • 1/2 Tasse Walnüsse oder Sonnenblumenkerne
  • 1 mittelgroße bis große Zwiebel
  • 1/2 große grüne Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose schwarze Bohnen
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 EL (vegetarische) Worcestershire-Sauce
  • 1 El (Rauch-)Salz
  • Pfeffer
  • evtl. andere Gewürze nach Belieben, z.B. Barbecue, Cumin, Koriander
Die Bohnen am besten über Nach abtropfen lassen, damit sie keine zusätzliche Feuchtigkeit mit in die Masse bringen.
Den Ofen auf 190ºC vorheizen. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Glasur (Ketchup, Zucker, Chili, Senf und Wasser) in einer kleinen Schüssel glatt rühren und beiseite stellen.
Die Paprika, Zwiebel und den Knoblauch in Stücke schneiden. Nun in einem Mixer die Haferflocken klein hacken. Es sollte noch kein Pulver entstehen. Die Nüsse, Paprika- und Zwiebelwürfel und den Knoblauch zugeben und alles vermengen und glatt pürieren.
Zum Schluß die Bohnen, Worcestershire-Sauce und die Gewürze zugeben und mixen. Je nach gewünschter Konsistenz fein mahlen oder stückig belassen. Ich mag es, wenn noch ein bisschen Textur da ist.
Die Kastenform einfetten und die fertige Mischung löffelweise hineingeben. Am Ende die Form zum verdichten leicht auf die Arbeitsfläche klopfen und mit einem Löffel glatt streichen. Die Glasur darübergießen und im Ofen für ca. 50-60 Minuten backen bis die Glasur leicht karamelisiert ist und der Braten fest geworden ist.

Regenbogen-Gemüse-Salat


















Jede Form von Gemüsesalat ist eine Abwechslung zu grünem Salat, sättigt mehr und ist wie in diesem Fall auch noch sehr farbenfroh.
Das Tahini-Lemon-Dressing gibt dem Salat eine nussige Note.

Zutaten für 4 Personen
  • 1/4 Kopf Blaukraut
  • 1 Karotte
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 rote Paprika
  • 2 Handvoll Petersilie oder Dill
  • 1 Handvoll Nüsse (z.B. Sonnenblumenkerne, Haselnüsse, Sesam) nach Belieben 
  • 1 Portion Tahini-Lemon-Dressing

Karotte schälen und wie alle anderen Gemüse mit dem Hobel in dünne Streifen schneiden. Die Petersilie oder Dill fein hacken und alles in eine Schüssel geben und vermengen.
Für das Dressing den Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Mit den restlichen Zutaten zu einer geschmeidigen Sauce verrühren.
Das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben und nach Belieben mit Nüssen bestreuen.

Green Papaya Salad



















Dieser Salat eignet sich super als Vorspeise für 4 oder als Hauptgericht für 2 Personen. Die Mischung aus Süße und Schärfe macht einen schönen frischen Salat. Wer mag, kann auch noch eine Handvoll Bohnensprossen und/oder Cherrytomaten dazu geben.

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise
  • 5 El Limettensaft
  • 2 El süße Chilisauce
  • 2 El Sojasauce
  • 2 Tl Zucker
  • 3 Knoblauchzehen (zerdrückt)
  • 1 kleine grüne Papaya
  • 2 Karotten
  • 1 Handvoll grüne Bohnen
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Tasse gehackte Erdnüsse(geröstet und gesalzen)
Den Limettensaft, die Chili- und Sojasauce, den Zucker und den Knoblauch zusammen mischen. Die Bohnen in 4-5 cm große Stücke schneiden, in kochendem Wasser für 5 Minuten blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken.
Die Papaya und Karotten schälen und mit dem Hobel oder Julienne-Schneider raspeln. Mit einem Stampfer oder Mörser leicht andrücken, so dass die Raspel wicher werden. Den Koriander fein und die Erdnüsse grob hacken.Die Erdnüsse ohne Fett in der Pfanne golden-braun rösten und mit Salz bestreuen/mischen.
Die Papaya, Karotten, Bohnen und den Koriander mischen. Mit dem Dressing begießen und ebenfalls vermischen. Mit Erdnüssen bestreut servieren.

Tikka Masala Linsen


Das schmeckt so gut wie es aussieht und geht auch noch super schnell. Durch die Linsen bekommt man eine gute Kohlenhydrat-Protein-Mischung, die einen satt macht.

Zutaten für 4 Personen
  • 2 El Kokosnussöl
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 El Tikka Masala Gewürzpaste
  • 1 Dose (pürierte oder stückige) Tomaten
  • 1 Tasse Kokosnussmilch
  • 1-2 Tassen Gemüsebrühe
  • 1 Tasse rote Linsen
  • 2 Handvoll roher Spinat
In einer Pfanne die kleingeschnittenen Zwiebeln ca. 4-5 Minuten glasig dünsten. Dann den Knoblauch dazu pressen und nochmals 1 Minute kochen.
Nun die Tikka Masala Sauce, die Tomatensauce und Kokosnussmilch zugeben und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und 1 Tasse Gemüsebrühe und die Linsen zugeben. Solange kochen bis die Linsen weich werden. Das sollte ca. 25 Minuten dauern. Wenn die Mischung zu trocken wird bevor die Linsen gar sind noch eine weitere Tasse Gemüsebrühe oder weniger zugeben.
Zum Schluß den Spinat in Streifen schneiden und unterheben. Nicht mehr kochen lassen, sondern direkt servieren.